Schuhmacher.
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dar se th o eres gantzen ampts behoff enhen gerhoff
mögen under ehrer egenen kost und das gebruken mit den thtve^
kittelen, de dar sin, also dat langst die Rigee soll ein wech blive^^
dat men mit enher karen rume varen mtíge. Alle ehr gerwer ^
sollen se hebben und hantiren bynnen deme tune; kalk, har
alle andere unfleticheitt, de se dan maken, schollen se
vharen und nicht buthen eh rem thune liggen laten; den g^r
und die kittele sollen se sellven stände holden und betheren,
des behoff ist, und dat bolhverck sollen se staende holden,
wene als ehr rum keret, und dan sollen en de kemere ho ^
geven i ; hirvor schall dat shoampt der Stadt
mark Riges eviges wartinses, alle jar halff up Michel) und
up paschen uththogevende. Dis vorgeschreven gerhaves
kitteilen mach dat vorgeshreven gantze ampth vor den
also vorgeshreven is, gebrukenn tho ewigen tiden; alsus ste
in des stades renteboke.
Schuhmacher, 1510,
s. Entscheidung des Erzb. Jasper und des O.-M. Wolter v.
berg über Brauer, Bäcker, Knochenhauer und Schuhmacher, i
106. Schuhmacher.
Schrägen vom 24. Mai 1615. ^.^ger
Schra^enb. d. Gesellsch. f. Gcsch. u. Alterth. in Riga, BI. ' + jahrh-
Schrägen beruht zum Theile auf dem Schrägen der Schuhmacher aus dem
(Nr. 103), dessen Artikel in hochdeutcher Übersetzung fast wörtlich, je
mancher Forderungen in zeitgemässer Abänderung, aufgenommen sind,
gelassen hat man die Art. 2, 9, 18, 22, 23, 29 u. 32.
Der Schuster-Schrägen
H. Ludw. Hintelman * 1. V. D., welcher von e. e. Rhate ni<-
confirmiret*.
ht
dut
In Gottes Nahmen, amen. Der heilige Geist spricht^^^^^^^^
den Propheten David also: Darum!) das du eszest von der
deiner Hende, darumb sol tu sehlig sein, und alles
geschehen, darumb gebührt sich von Recht, das ein J
1 Vergl. S. 357, Anm. 1.
2 Diese Überschrift von anderer Hand.