Full text : Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

IV

Vorwort.

Zeitung“  vollständig  zum  Abdrucke  gelangte  und  von  hier
aus  auch  in  die  anderen  Organe  der  Provinzialpresse  überging, ­
  entwickelte  er  seinen  Plan  dahin,  dass  die  Schrägen
der  Ämter  in  den  Städten  Riga,  Reval,  Dorpat  und  Mitau
veröffentlicht  und  in  Verbindung  mit  dieser  Urkundensammlung ­
  der  Versuch  einer  Darstellung  der  Geschichte  des  Gewerbefleisses
  von  Liv-,  Est-  und  Kurland  unternommen  werden
sollte.  Die  Sammlung  sollte  beim  Jahre  i6üo  abbrechen  und
die  Herausgabe  der  Schrägen  des  17.  und  18.  Jahrhunderts,
sowie  die  Fortsetzung  der  geschichtlichen  Darstellung  bis  zur
Einführung  der  Gewerbefreiheit  einem  anderen  Bande  Vorbehalten ­
  bleiben,  dessen  Fertigstellung  von  dem  Interesse  abhängig
  gemacht  wurde,  das  man  dem  ersten  Bande  schenken
würde.  Schliesslich  wurde,  um  die  städtischen  Korporationen,
die  schon  so  viel  für  die  Förderung  der  vaterländischen  Geschichtsforschung ­
  gethan  hatten,  nicht  auf’s  Neue  in  Anspruch
zu  nehmen,  zur  Subscnption  auf  das  Werk  aufgefordert.
Die  Subscription  ergab  in  den  nächsten  Monaten  nach
Abdruck  des  Vortrags  in  der  ,,Rigaschen  Zeitung“  und  der  als
Inserat  ergangenen  Aufforderung  zur  .Subscription  28  Pränumeranten
  in  Riga  und  18  in  Dorpat.  Es  war  in  höchstem
Grade  zweifelhaft,  ob  es  möglich  gewesen  wäre,  auf  dieser
Grundlage  den  Druck  des  kostspieligen  Buches  beginnen  zu
können.  Verhängnissvoller  wurde  aber  der  Umstand,  dass
Stieda  im  Juni  1882  nach  Berlin  übersiedelte  und,  von  Berufsgeschäften ­
  in  Ansj)ruch  genommen,  keine  Möglichkeit  sah,
das  begonnene  Werk  durch  Sammlung  weiteren  Materials,
Collationirung  der  in  seinem  Besitz  befindlichen  Abschriften,
Ausarbeitung  einzelner  Partien  der  Darstellung  zunächst  wenigstens ­
  druckfertig  zu  machen.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.