Full text : Die Volkswirthschaftslehre

§  49.  Natur.

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bei  Flachländern  wesentlich  auch  von  deren  Verbindung  mit  dem
Meere  durch  das  Flnßnetz  der  weiter  unten  noch  besonders  zu
enuä^icubeii  &utbßcw#r;  bei  (Wcbirß8Kwbcrn  auüerbcni  bon
bereu  bon  Sßeitc  ber  ¡pans  9  unb  %cbcnt^icr,  %cißunß  ber
Thalsvhlen,  Berbinbung  der  dies-  und  jenseitigen  Einschnitte  durch
Gebirgspässe  re.,  und  davon,  wie  das  Gebirge  am  Fuße  ansteigt
und  vom  Rücken  ans  abfällt.
Je  nach  geographischer  Lage  und  Configuration  sind  endlich
die  Länder  an  sich  schon  deshalb  ungleich  benutzbar  zur  Bednr  nißbefriedignng,
  tveil  hiernach  ihr  Klima  und  ihr  verhaltnißmaßiger
Reichthum  an  nutzbaren  Grundstücken  verschieden  ist.  So  wechseln
z.  B.  mit  den  Isothermen  (Linien  gleicher  Jahreswärme)  die
qSrDbuctcn&onen.  gur  Iaubibirt#oftlici|en  SBcm#ug  bcmcub,
bare  Grundstücke  können  in  Tiefländern  am  reichlichsten  und  in
Hochländern  nur  um  so  spärlicher  vorhanden  sein,  je  hoher  unb
rauher,  je  bergiger,  zerklüfteter  und  je  ärmer  diese  deshalb  an
ebenen  oder  wenigstens  nicht  gar  zu  stark  geneigten  und  hinlänglich ­
  erdreichen  Flächen  sind.  Umgekehrt  pflegen  unterirdische
Bodenschätze  an  edlen  und  unedlen  Metallen  re.  dort  am  zugänglichsten ­
  zu  sein,  wo  die  Natur  solche  schon  weiter  hinauf  zu  Tage
förderte,  und  sie  sich  deshalb  sowohl  leichter  finden  als  abgewinnen
lassen,  meist  also  in  den  Bergen.
Das  Klima,  von  dessen  Beschaffenheit  unmittelbar  die
Pflanzenvegetation  und  die  Artung  der  Thierwelt  abhängig
ist,  wird  wirthschaftlich  bedeutsam,  indem  es  bestimmte
Productionen  entweder  möglich  oder  unmöglich  macht,  und
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Dos  Klima,  der  Gesammtzustand  der  Atmosphäre  eines
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ist  zunächst  wesentlich  mitentscheidend  dafür,  was  an  vegetabilischen ­
  und  animalischen  Erzeugnissen  der  Natur  abgewonnen  und
Mit  deren  Hilfe  hervorgebracht  werden  kann.  In  milden  und
warmen  Klimaten  gedeiht  Vieles,  was  in  rauheren  und  kälteren
entweder  gar  nicht,  oder  doch  wenigstens  nicht  in  derselben  Gute
unb  ^^#9  au  craeiißcn  ist,  %.  8.  an  %aun^^rM)ten,  %9ciu,
Getreide,  Seide  und  gewissen  Wollqualitäten  re.
Außerdem  beeinflußt  dasselbe  die  Ausführung  und  das  Gelingen ­
  der  Production  noch  in  vielfacher  Weise.  Je  nach  klima-
            
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