Full text : Die Volkswirthschaftslehre

12  Buch  1.  Kap.  1.  Grundbegriffe.
Wiedervcrzehrung  und  Wiederhcrvorbringung  eine  unausgesetzte
Wechselwirkung  stattfindet.
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Von  Anderen  dagegen  sind  Güter,  die  sich  in  deren  ausschließlicher ­
  Verfügung  befinden,  insofern  sie  nicht  etwa,  frei
willig  oder  zwangsweise,  unentgeltlich  überlassen  werden,  nur
tauschiveise  gegen  eine  Gegenleistung  zu  erhalten.
Die  gegeuleistungslose  Güterüberlassuug  geschieht  freiwillig
z.  B.  bei  Gewährung  von  Geschenken,  Almosen  .'c.,  zwaugsiveist
dagegen  z.  B.  bei  Erpressung,  Beraubung  w.  Um  auf  diese  Weise
Güter  erlangen  zu  können,  müssen  jedoch  eben  Andere  sich  solche
zuvor  unmittelbar  durch  Selbstbeschafstiug  oder  mittelbar  durch
Eintauschen  verfügbar  gemacht  haben.
Beim  Tausch  werden  Güter  gegenseitig  abgetreten  und
also  entgeltlich  überlassen.  Derselbe  ist,  weil  jedes  Gut  stets
nur  gegen  ein  anderes  umgetauscht  werden  kann,  lediglich  unter
bei-  Burnusse#,Q  %##,  baß  bet  (Eine  ettuaS  'ücrfÜQÜnr
imb  übrio  ßnt,  ,un§  bei-  ^^010  ¿11  ßnben  begeht,  „ubbnß
dieser  dafür  wieder  etwas  wegzugeben  und  aufzuopfern  vermag, ­
  was  jenem  zusagt.
Die  Abtretung  erfolgt  dabei  entweder  für  Immer  z  B
beim  Berfnufen,  über  auf  ¿ļeit,  bei  bWßcr  ÜcbcrlaffuuQ  eines
Ģstts  zur  zeitweiligen  Benutzung,  z.  B.  beim  Ausleihen,  Verbiethen ­
  und  Verpachte».  Die  Gegenleistung  hingegen  kaun  entweder ­
  in  die  Gegenwart  oder  auch,  bei  Gewährung  vou  Kredit
in  die  Zukunft  fallen.
Zum  Tauschen  aber  werden  die  Menschen  zunächst  durch
die  Ungleichheit  ihrer  Fähigkeiten  und  Neigungen,  sowie
¡#1-  aut-  beern,inßi,  imb  nisba,,,,
auch  dadurch  genöthigt,  daß  die  unmittelbare  Selbstbeschaffung
aller  zur  Befriedigung  des  eigenen  Bedarfs  erforderlichen
Güter  um  so  unmöglicher  ist,  je  zahlreicher  und  vielartiger
die  Bedürfnisse  bereits  geworden  sind.
Hat  der  Eine  zum  Aufsuchen  oder  Erlegen  von  Wild,  ber
Andere  zur  Verfertigung  von  Waffen  mehr  Geschick  und  Lust,  so
            
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