56 Ņuch 1. Kap. 2. Entwickelungsgang der Volkswirtschaftslehre.
von Fabriken zur Verarbeitung der gewonnenen Mineralien
durch ausschließliche Bcrechtigungserthcilung (Privileg,rung), Geld
Vorschüsse und Absatzvcrschaffung zu begünstigen.
Der in Manufakturen thätige und der Fruchtbarkeit des
.noes weit vorzuziehende Gewerbsfleiß verhindere, das; Geld
ms Ausland gehe. und liefere Waaren, welche leichter dahin ob
şştzen seien, als die minder versendbaren Erzeugnisse des Land-
baues. Dieser, den alle mit Klugheit Regierende befördert hatten
damit die Einwohner davon nicht allein Speise und Trank nehmen
,o,ibcm a# ctiuag berta,# fönntc, (nffc fid) burd)
beg &allbl'íggc^ad)gbaucg, bcö ZnW=, ßW)g »»b
Pflanzenbaues, wozu neben dem Getreidebaue bei Bebauung der
"„angebaut liegenden Flächen immer noch Raum vorhanden wäre
mirch Wollschafzncht und Seidenwürmerzucht geldbringender
machen. Immerhin sei jedoch ersterer im Vergleich mit letzterem
einträglicher und entwickelungsfähiger, ermögliche einen höhere»
eldwerth der Ausfuhr lind das Bestehenkönnen einer zahl-
ceicheren Bevölkerung. Was im Jnlande erzeugt werden könne
imiffc m biefcnt aud) &u erzeugen gefugt lucibe». Um bieg
cu ^ cn *® UTbcn allerlei mehr oder weniger künstliche Einwirkungs-
Mittel angewendet, und das Bedentenderwerden der einheimischen
Gewerbs- und Fabrikindustrie, ähnlich iute es beim Bergbane
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Fabrikate abzielte. Diese suchte man demgemtts; durch Rückzölle
vermittelst deren bei der Ausfuhr die inländische Abgabe oder
der vorher etwa erlegte Einfuhrzoll ganz oder thcilweise wieder
zurucker,tattet wurde, und wohlfeileren Verkauf einheimischer
Waaren ermöglichen sollende Ausfuhrprämien .'c. zu begünstigen
iene dagegen durch hohe Eingangszölle und gänzliche Einfuhr'