Full text : Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen

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Im  Großen  und  Ganzen  streicht  dieser  Zug  regelmäßig  9  h,  doch
weicht  er  stellenweise  von  dieser  Richtung  einmal  gegen  N.,  das  andere
Mal  gegen  W.  ab,  so  daß  er  dadurch  eine  schlangenförmige  Gestalt
bekommt.
Südlich  von  Slopnice-górne  haben  wir  den  Anfang  eines  neuen  Aufbruches ­
  älterer  Schichten.
Wir  sehen  hier  einen  Zug  von  Ropianka-Schichten,  der  sich  westwärts ­
  wendet  und  bedeutende  Massen  von  rothen  Thonen  in  seinen  Hangenden ­
  führt.
Auffallend  ist  der  Umstand,  daß  wir  auf  dem  Gipfel  des  Bergrückens
zwischen  Podgórze  und  Zalesie  (längs  der  Chaussee  nach  Lqcfo)  abermals
die  rothen  Thone  antreffen,  die  gegen  S.  unter  dem  massigen  Sandstein
von  Zalesie  einfallen.
Wie  überall  sonst  in  unserem  Aufnahmsgebiet,  so  nehmen  auch  hier
die  eocenen  plattigen  Sandsteine  einen  großen  Flächenraum  ein.  Sie
bilden  das  Hangende  der  rothen  Thone  und  bauen  stellenweise,  so  z.  B.
am  Cichon-  und  Ostra-Berg  die  höchsten  Gipfel  auf.
Zwischen  Podgórze  und  Zalesie  beginnt  auf  diesem  Blatte  der  mächtige ­
  Zug  massiger  Sandsteine,  die  wie  bereits  erwähnt  auf  den  rothen
Thonen  liegen  und  somit  zweifellos  dem  Eocen  angehören.
Wir  haben  hier  auch  einen  Menilit-Schieferzug,  der  durch  jüngere
Schichten  in  zwei  Theile  getrennt  wird.
Zwischen  Macina  und  Pisarzowa  erscheinen  die  Menilit-Schiefer,  die
in  h  10  gegen  den  Ostra-  und  Jaworz-Berg  streichen  und  unter  jüngeren
Gesteinen  der  geannten  Berggipfel  verschwinden.  Aber  auf  der  anderen
Seite  der  Bergkette  sieht  man  am  Lososina-Fluß  wieder  Menilit-Schiefer,
die  wahrscheinlich  die  Fortsetzung  jener  von  Pisarzowa  bilden.
Bezüglich  der  dilluvialen  und  alluvialen  Bildungen  läßt  sich  hier
nichts  bemerkenswerthes  angeben.

7.  Zone  7.  Colonne  XXIII.  SW.
(Kamieniöa,  Lijcfo,  Üadcza  u.  s.  w.)
Im  nördlichen  Theile  der  Karte  erblicken  wir  einen  kleinen  Zug  rother
Thone  als  Fortsetzung  des  Vorkommens  südlich  von  Podgorze.
Zwischen  Zblud/ic  und  Zalesie  zeigt  sich  der  bereits  im  letzten  Capitel
erwähnte  eocene  Zug  massiger  Sandsteine.  Er  nimmt  seinen  Anfang  bei
Czarny  potok  und  streicht  regelmäßig  gegen  NW.
Südlich  davon  sehen  wir  auch  ältere  Schichten,  nämlich  die  rothen
Thone,  die  von  ļşko  über  Kamienica  und  Zbludöa  auch  nordwestlich
streichen.  Im  nördlichen  Theile  dieses  Zuges  sieht  man  auch  strzolka-
            
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