Full text: Geschichte des Zentralverbandes der Stickerei-Industrie der Ostschweiz und des Vorarlbergs und ihre wirthschafts- und sozialpolitischen Ergebnisse

II. 
Aie Dertiaiidsgeschichle von 1885—1890. 
Bevor man auf die eigentliche Geschichte des Verbandes 
eintritt, ist dessen Organisation in ihren Hauptzügen zu schil- Organisation, 
betn, wie sie zur Zeit besteht. 9)¿it den stets wachsenden 
Aufgaben des Verbandes hat dieselbe naturgemäße Erweite 
rungen erlitten, die sich aber strenge im Rahmen der anfäng 
lichen Organisation bewegten, so daß eine detaillirte Schilderung 
des organisatorischen Entwicklungsganges füglich darf unter 
lassen werden. Nach dieser Richtung ist vorab zu erwähnen, 
daß der Verband im Jahre 1887 aus einem Vereine in eine 
Genossenschaft umgewandelt wurde. Mitglied des Verbandes 
kann jeder Maschinenbesitzer, Maschinellpächter uild Arbeit 
geber der Stickerei-Industrie werden. Der Eintritt in ben 
Verband kann zu jeder Zeit durch schriftliche Alimeldung beim 
Sektionsvorstand, der Austritt nur je am 31. Dezember eines 
Jahres erfolgen lind muß im Laufe des November durch 
schriftliche Austrittserklürung beim Centralprüsidinm angezeigt 
werden. Das einzelne Mitglied bezahlt ein Eintrittsgeld, 
dessen Höhe ein vom Zentralkomite festzusetzender Tarif be- 
stimmt; ferner einen Jahresbeitrag von Fr. 1. — per Ma 
schine, im Maximum Fr. 20. —, wenn ein Mitglied mehr 
als 20 Maschinen besitzt und Fr. 50. — bis Fr. 100. —, 
wenn es keine Maschine besitzt. Die Eintrittstaxen betragen 
für Maschinenbesitzer Fr. 30. — per Maschine, im Maximum 
Fr. 600. —, für Kaufleute und Fergger Fr. 50. — bis 
Fr. 1000. —. Ausgeschlossene Mitglieder haben bei ihrer 
Wiederaufnahme mindestens die doppelte Taxe zu bezahlen.
	        
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