kehrte, zugleich aber Maßregeln traf, welche den früher damit
betriebenen Wucher verunmöglichten. Im gleichen Jahre wür
ben sodann die Taxen für neue Maschinen von Fr. 200 auf
Fr. 400 erhöht, ungefähr 10—15 °/o ihres Preises. Wie
gerechtfertiget und erfolgreich diese Maßregeln waren — die
uuu seit drei Jahren uuveräudert gehandhabt werden — zeigt,
Wf; bk' im Mn 1888 22,002
ktmn, Gnbc 1889 mir m,f 22,041 iwr. 3ii ieMcm
v_sal)ic betrug die Zahl neuer Nichtersatzmaschinen 39, jene
bei Ersatziuaschiueu 173. Ohne die getroffenen Erschwerungen
würdt. dii Gesammt-Pàtschinenzahl erheblich größer sein. Oeftere
Tustaude nnt den Maschinenfabrikanten wegen der Vorschriften
un. aschinenvertehr. welche zu langwierigen Prozessen führten,
cimi n))tui im ^ahre 1888 die Bildung eines eigenen Fach-
gcrichtes im Maschinenverkehr, als einzige und letzte Rechts-
Ulstanz bei solchen Anständen. Wohl oder übel mußten die
Maschinenbauer dieselbe anerkennen. Ihre bloße Existenz re-
duziite die bezüglichen Händel so wesentlich, daß das betreffende
Ģerirht im Jahre 1889 nur 9 Fälle zu entscheiden hatte,
beider erwiesen sich die Bestrebungen der Zeutralleitung im
salire 1887 auf Erreichung einer Verständigung mit den
Maschinenwerkstütten, des Sinnes, daß dieselben sich verpflich-
kcteu, im Verbaudsgebiete nur an Verbandsmitglieder Ma
schinen zu liefern, als erfolglos, obwohl die Aussichten auf
äaschinenabsatz an Nichtverbandsmitglieder sehr gering waren.
Ingegen brachte man es dahin, daß sich die Maschinenfabri-
kvnten zu Rapporten an das Zentralkvmite über ihre Ma
schinenliefernngen im Verbandsgebiete verpflichteten und ihm
bcis Recht der Büchereinsicht bezüglich des Verkehrs mit den
Verbandsmitgliedern gewährten. An dieser Stelle müssen auch
uvch die energischen Bestrebungen der Verbandsleitnng im
stahre 1890, dem Verbandsgebiete die neu erfundene Dampf-
skiekmaschine zu sichern, Erwähnung finden, Bestrebungen,
welche zur Stunde noch nicht zum Abschluß gediehen sind.
Maschineii-
Fabriken.