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stellt, wogegen die Sektionskassen Fr. 1 Per Mitglied zu be
zahlen hatten. Man verdankt ihm einzelne werthvolle An
regungen, speziell in Bezug alls Lehrlingswesen, ^achknìse w.,
die zur Verwirklichung gelangten. Wenn das Blatt kein
eigentlicher Einigungsfaktor im Verbände lind kein Haltpnnkt
für denselben wurde, wie inan gehofft hatte, so lag die Schuld
zum Theil all Verhältnissen, die zu beseitigen nicht ill der
Macht einer Zeitung liegt. Ferner trug eine zu ausgedehnte
Benützung seines Sprechsaales manchmal eher zur Erhitzung
als zur Beruhigung der Gemüther bei und verwirrte eher,
statt abzuklären. Ohne die ideale Höhe seiner Aufgabe erreicht
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gebettet und soll iir Zukunft als bloßes Publikationsorgan
des Zentralkomites erscheinen.
* *
Im Jahre 1886 wurde die von der Delegirtenversamm-
lnng des 8. September 1885 beschlossene Verkaufsstelle
für Reton'rwaareu errichtet. Zinn besseren Verständniß
dieser Institution seien einige Bernerkungen über das Wesen
der Retourloaaren vorausgeschickt. Findet der Arbeitgeber die
ihm vom Arbeitnehmer zugestellte Arbeit mangelhaft, so hat
er das Recht, deren Annahme zu verweigern, lind der Arbeit-
nehmer hat ihn für den gelieferten Rohstoff zu entschädigen.
Was es mit diesen Retouren alls sich hat, kann man sich
vorstellen, tvenn man an die Lage des ärmeren Arbeitnehmers
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die Waare retour erhält und dazu noch ben Rohstoff zu ent
schädigen hat, und zwar oft zu einem Preise, der mit 40 bis
80°/o' Gewinn des Arbeitgebers belastet ist. Dieses System
der Retourwaaren rief auch einem Handel bedenklichster Sorte,
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war gezwungen, seine Retouren à tout prix abzusetzen, und
seine Nothlage wurde von den Händlern nach Kräften aus
gebeutet, welche in diesem etwas zweifelhaften „Artikel" machten
^ #011, lunrbo ^ im 3i4)ro 1891 #0)000$ üii bru ^bti'ii