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Deutschland (Banken, Sparkassen, Vorschnßvercine). 163
Mt., durchschnittlich 735,013,000 Mk
eine %,mahnte bet
ReichsLantnoten besteht nicht, doch sind
in Preußen die königlichen Kassen angcwicsen,
dieselben bei allen den Nennbetrag
der Noten erreichenden oder übersteigenden
Zahlungen anzunehmen. Am 1.
Jan. 1381 hatte die Neichsbank in den
verschiedenen Teilen Deutschlaildö 221
Zwciganstaltcn, von denen 17 Reichsbankhanptstcllen,
43 Reichöbankstellen, 129
Reichöbankncbenstellen, 29 Warendepots,
2 Kommanditen und 1 Regierungshaupttasse.
Die Hanptstellcn waren: Bremen,
Breslau. Danzig, Dortmund, Frankfurt
a. M., Hamburg, Hannover, Köln, Königsberg,
Leipzig, Magdeburg, Mannheim,
München, Posen, Stettin, Straßburg
und Stuttgart. Der Umsatz bei der
Rcichobank und ihren Anstalten betrug
1880 : 52193508000 Mark
1879: 47458751900 -
1878 : 44255000000 -
1877 : 47541000000 -
1876 : 36685000000 .
Die Zahl der S p a r k a s s e n war in :
Die deutschen Banken 187».
Kapital Dividende
Mill. Mark Prop
34 Banken mit einem Aktienkapital
bis 10 Mill. Mark 144,u 5,0
10 Banken mit einem Aktienkapital
bis 15 Mill. Mark 115,7 6,4
10 Banken mit einem Aktienkapital
über 15 Aiill. Mark 322,5 7,«
4 Banken, die keine Dividende
verteilt haben 47,o —
4 Mäklerbanken . . . . . 6,o 14,4
Diskontogesellschaft in Berlin 60,o 10,o
Berliner Kassenverein ... 3,o 8,9
Zusammen 64 Banken: 699,1 6,8
-0 Hypothekenbanken . . . 194,2 5,o
17 Notenbanken 148,3 5,3
Insgesamt 107 Banken: 1041,o 0.4
. 1878 gab es 95 Banken mit einem Kapital
voll 955,3Mill. Mk., welche 5.sPrvz.
Dividende verteilten; 1877: 90 Banken
mit 936,1 Mill. Mk., Dividende 5,6 Pro;.
Bis 1877 hatten 33 Notenbanken beftcinbeu,
seitdem (einschließlich der Neichsbank)
nur noch 18; 15 der frühern Zcttelbanken
hatten aus das Recht derRotenansgabe
verzichtet. Die 17 Notenbanken
Und folgende: Städtische Bank zu Breslau,
Kölnische Privatbank, Magdeburger-Privatbank,
Danziger Privataktienbank,
Provinzialaktienbank des GroßhcrzogtumS
Posen, Hannöverische Bank. Frankfurter
Bank, Bayrische Notenbank, Sächsische
Bank zu Dresden, Leipziger Kassenverein,
Chemnitzer Stadtbank, Württem
bergische Notenbank, Badische Bank, Bank
für Süddeutschland, Kommerzbank in
Lübeck, Bremer Bank, Braunschweigische
Bank. Die Noten dieser Banken haben
Umlanfsfcihigkeit im ganzen Reichsgebiet,
nur die der Braunschweigischen Bank sind
ans das Herzogtum beschränkt.
Die Neichsbank wurde durch das
Peichsgesetzvom 30. Jan. 1875 gegründet,
indem die Preußische Bank in dieselbe nmstswandelt
wurde. Ihr wurde die Befugnis
erteilt, bis zu 250 Mill. Mk. Noten
M)ne Metalldeckung und ohne Steuer auszugeben.
Die Noten in NeichSwährnng
muten auf 100,200,500 ». 1000 Mk. Bon
, esen Noten waren 1880 im Umlauf: als
on^igste Summe 15. Sept. 681,666,000
JJ 0. r als höchste 30. Juni 814,303,000
Jnhi Katze,i %%% Mark
Preußen . . . 1879: 1174 1476.8
Bayern. . . . 1869 : 260 49, 8
Sachsen. . . . 1878: 108 293,o
Württemberg. . 1877: — 67 o
Baden .... 1875: 102 95'r,
Hessen . . ; . 1875: 39 49,:,
Mecklenburg . . 1872: 31 21,4
Elsaß-Lothringen 1872: 21 5,6
Die Anzahl der Borschustvereine betrug
1878: 2898; bei 948 Vereinen mit
480,507 Mitgliedern waren 1878:
Gewährte Kredite 1456003733 Mark
Geschäftsanteile der Mitglieder 102882342 -
Reserven 13853027 -
Darlehne und Spareinlagen. 346595413 -
Von 1052 bekannten Konsumvereinen
war 1878 der Stand bei 202 Vereinen
mit 109,515 Mitgliedern folgender:
Summe des Verkaufserlöses . . 28601934 Mark
Geschäftsanteile der Mitglieder . 2927619 -
Reservefonds 852695 -
Aufgenommene Anlehen . . . 2810083 -
Schulden der Vereine für Waren 785394 -
Außenstände bei den Mitgliedern 164703 -
Von Genossenschaften andrer Gattnna
gab es 1878: 0