Bionfmd) girerei, Rebeux#
mithin kommen auf 1000Einw. 80 Pferde,
508 Rinder, 649 Schafe u. 129 Schweine.
Der Import ist daher ziemlich ansehnlich.
Der Handel mit Flcischticren stand 1877
folgendermaßen:
Einfuhr Ausfuhr
Rinder. . . . 2427V!) 76505
Schaft. . . . 1552913 62636
Schweine. . . 233816 83310
Außerdem werden Pferde in beträchtlicher
Anzahl besonders von Deutschland und
Belgien nach F. ausgeführt (1878 aller,
ouig« nur 2352 Stück gegen eine Einfuhr
" ün 1->49Stück). Die Gesamteinfuhr wer
kte 1878: 16,v Mill. Mk. Deutschland ist
Überhaupt bei dem Viehhandel nach F. in
ganz hervorragender Weise beteiligt: es
ş'chkte dorthin 1878 nicht weniger als
^72,248 Stück Vieh im Wert von 49,415
-’Jutt. Mk. aus und nur für 6,4 Mill. Mk.
cm. Auch Algerien wird schon ein wichtiger
Lieferant für daö Mutterland; cö impor-
Oerk 1877: 29,414 0#i. ^
F. für seinen Fleischbedarf immer
'"ehr vom Ausland abhängig wird, be
weisen die folgenden Ziffern: Bis 1873
betrug die Ausfuhr von Fleischticren und
Flei,ch dem Wert nach 45—48 Mill. Mk..
auf 1877 auf 33,6 Mill., 1878 auf 32 Mill.
JJef. Dagegen stieg der Wert der Einfuhr
von Fleischtieren 1874 auf 80 Mill., 1877
auf 142,4 Mill, und 1878 auf 190,4 Mill.
Mk. und zugleich in demselben Zeitraum
1874—78 die Einfuhr von frischem und
gesalzenem Fleisch von 14,6 Mill, auf 52,2
Mill. Mk. Amerika erscheint auch hier
mit schnell steigenden Posten auf dem
Markt, während die Ausfuhr von Uru
guay auf den sechsten Teil früherer Jahre
zurückging. Der überseeische Import von
frischem und konserviertem Fleisch ans
den Bereinigten Staaten, Uruguay und
Argentinien betrug 1876: 9,4 Mill., 1877:
44,8 Mill, und 1878: 29,3 Mill, kg, Wert
nn letzten Jahr 37,o Mill. Mk., davon für
-46,7 Mill. Mk. aus den Vereinigten Staa
ts". Der Import von Fetten, besonders
Schmalz und Talg, ans den Vereinigten
Staaten und Südamerika betrug 1877:
14,7 9%#., 1878: 69,2 %)M. 9%f. Baß
übrigen Nahrungsmittel auf dem Ge
biet der Viehzucht angeht (Butter und
191
mmmm
eme so große Mannigfaltigkeit an Fett-
kasen auf wie F. Die Butteransfuhr
ilberwicgt die Einfuhr aber sehr erheblich ;
eingeführt wurde 1878 für 0,4 Mill. Mk.
ausgeführt für 1,5 Mill. Mk.
Die Wolle bildet einen sehr wichtigen
Handelsartikel; F. besitzt 33,510,000
Şchg.fc, nnd deren Wollproduktioil wird
aus jährlich 86,8 Mill. Zollpfuud geschätzt,
em sehr ungenügendes Quantum für
SäÄmS
demi es wurden an Wolle eingeführt
293,5, ausgeführt 54,i Mill. Psd. Der
gesamte Wollvcrbrauch jenes Jahrs stellte
sch demnach auf 326 Mill. Psd., eine
höhere Ziffer, als wir sie in irgend einem
andern 2and finden. Die Ausfuhr, na
mentlich in llbersceischen Wollen bestehend,
ludet ihren Weg znm großen Teil in
benachbarte deutsche Spinnereien (1878:
4,^87,720lişş un Wert von 9,8Mill.Mk.).
NK L Z-7°Ln b°-
Einfuhr Ausfuhr
1878: 272,6 71,8
1879: 235,3 93,8
1880 : 263,3 92,7
Ebenso lebhaft ist der Handel mit Häu
ten; für überseeische Zufuhren ist Havre
der HauptelilgangShasen, von dem sie zum
Teck wieder verführt iverden. Den größer,,
Teil behält F. allerdings für seine Indu
strien zurück, 1878 führte es für 121
Mill. Mk. ein und nur für 34,» Mill. Mk.
aus. Mit Deutschland ist dieser Verkehr
sehr ansehnlich und im Steigen; der Im
port dorther von rohen Häuten bezifferte
sich 188(1 auf 4,123,300 kg, der Export
dahin auf 3,927,100 kg.
Die Federviehzucht steht in großem
Flor; Hühner, Enten, Gänse sind wich
tige Exportartikel. Nach der Erhebllng
Stuck Geflügel. Der Export davon nach
England ist sehr bedeutend, ebenso wie der
bbuEiern- Jin ganzen wurden 1878 aus
geführt Eier im Wert von 28,5 Mill Mk -