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Galatz —
Eloby. Es verkehren hier die Dampfer der
African Steam Navigation Co., British
and African Steam Navigation Co. und
der West African Steam Navigation Co.
1878 liefe,l ein: 92 Schiffe (17 deutsche),
I"'79: 28 deutsche Schiffe (21 Dampfer).
Die Einfuhr, fast nur deutsch (durch das
Hamburger Haus Wörmann), besteht in
Spirituosen, Pulver, Gewehren, Planken,
Eisen- und Kurzwaren, Salz u. a.,
bic Mußf# (1878: 1,381,640 Bis.) in
Rotholz, Ebenholz, Kautschuk und Elfenbein.
Rotholz geht fast ausschließlich nach
Amerika, das übrige nach Europa. Der
Handel ist noch immer Tauschhandel, obschon
im französischen Kontor spanische
u. merikanische Silberpiaster umlaufen.—
Platzgebrauche. Man rechnet nach
Hunderten: 100 Pfund (49 kg) Elfenbein,
100 Blöcke Rotholz, 100 Klötze Ebenholz.
Galatz, Hafenstadt in Rumänien, an
der Donau, durch Eisenbahn mit Czernowitz,
Bukarest und Bender verbunden;
Station derDampferlinien: Donandampfschisfahrtsgesellschaft,
Österreichisch-Ungarischer
Lloyd, Nederlandsche Stooinboot
Maatschappij, Carnegie-Linie (London),
Messageries maritimes, Westcotts-Linie
(Antwerpen); 80,000 Einw. Deutsches Bernfskonsnlat(Amtsbezirk:
dieDistriktcvon
Covurlui, Braila, Tecutsch und Putna);
Sitz der europäischen Donauschiffahrtö-Regulierungskommission(Österreich,Ruß
Rumänien); Bank v. Rumänien. —
G. ist Freihafen und Hauptstapelplatz
für den Export der Bodenprodukte der
Moldau (besondersNutzholz) unddcn Import
aller Jndustrieerzeugnisse. Es liefen
im Schiffsverkehr 1879
ein: 4939 Schiffe von 536534 Tonnen,
aus: 4800 - - 524559 -
darunter 7 deutsche Schisse (6 Dampfer)
von 5259 Ton. An der Wareneinfuhr
beteiligte sich 1878 in erster Linie England
mit 18,4 Mill. Mk., dann folgen:
Österreich-Ungarn 8,5 Mill., Frankreich
8 Mill., Türkei 2.4 Mill., Deutschland
2 Mill. Mk. Ausgeführt wurden 1879:
Getreide 3 Mill, hl (Mais allein 2 Mill.),
Mehl 3,270,885 kg, ferner Hölzer, Käse,
Vieh 3c. — Platzgebräuche. Man verkauft
Getreide für das Kilogramm — 4,35
Gambia.
hl, Wolle für die Okka — 1,3 kg, beides
in Piastern (20 Pfennig); Getreidepreise
für England auch in Schillingen. Getreideverkäufe
gegen bar, Einfuhrgeschäfte
auf Kredit. Wechselkurse notiert man
3 Monate dato auf: Amsterdam, Belgien,
Berlin, Frankfurt a. M., Jtalieil (zahlbar
in Marseille), Leipzig, London, Liverpool,
Marseille, Paris, Lyoil, Triest,
Wien, Bukarest, Konstantinopel, Odessa.
Gallipoli, 1) Seestadt in der ital.
Provinz Lecce, am Meerbusen von Tarent,
Station der Dampfer der Società
Florio (Palermo); (mi) 9951 Einw.
Deutsches Vicekonsular. Hanpthafen am
Mittelmeer für Baumöl. — 2) Hauptstadt
eines Liwas im türk. Wilajct Adrianopel,
am Ausgang der Dardanellenstraße in daö
Marmarameer, Station der Dampfer des
Österreichisch-Ungarischen Lloyd; 20,000
Einw. (Türken, Griechen, Armenier,
Juden). In der: Bazaren von G. verkehren
Kaufleute aller Nationen. Zum Handelsgericht
werden zweiDelegiertcder fremden
Konsuln herbeigezogen, wenn es sich
um eine Streitigkeit mit einem fremden
Unterthan handelt. Wechsel sind nicht
im Umlauf, Einkäufe nur gegen bar.
Galveston, wichtigste Seestadt des
nordamerikan. Staats Texas, am Eingang
in die Bai von G. und der Bahir
G.-Vinita; (isso) 22,253 Einw. Deutsches
Konsulat; First national Bank. —
Die Stadt besitzt Eisengießereien, Schiffswerften,
Maschinenbauanstalten sowie
(1874) 209 Seeschiffe (darunter 24 Dampfer)
mit 8679 Ton. Wert der Einfuhr
1879: 4,5 Mill. Mk. (davon Kaffee 2,3
Mill.), dcrAuöfuhr71,4Mill.Mk. (davon
Baumwolle 70,4 Mill.). Aus Deutschland
kam für 15,758 Mk. Ware, dorthin
gingen 24,408 Ballen Baumwolle (4,85
Mill. Mk.). Es liefen 1879 ein: 21 deutsche
Schiffe, aus: 16.
Gambia, der südlichere der beiden
Hauptströme Senegambiens. Unterhalb
Barraconda, wo er das Gebirgsland mit
Stromschnellen verläßt, bei Fnttatenda,
ist er selbst in der trocknen Jahreszeit 100
m breit bei 4—6 m Tiefe, während er in
der Regenperiode einen 12—16 m höbcrn
Stand erreicht. Noch tiefer ist derG.zwischen