(mprobimion:
'uenzucht ist eine außerordentlich hohe. Der
-verbrauch von Früchten ist ober gleichfalls
cm starker, und die Einfuhr betrug 1879
außer andern (in Millionen Mark) :
4,2 Orangen u. Ci-8,4
Ironen. . . 26,3
29,s Rosinen , . . 20,o
4,i Andre Fruchte. 35,o
Mandeln
Misse. .
Korinthen
Feigen .
5)9(n
. V/, Sämereien aber ivurde in
demselben Jahr importiert für 154,4Mill.
Ml., davon: Leinsamen 81,9 Mill., Nübfmiicit
^,2 gkiß., 0mnnmogfmnen 29
äll ' Klee- und Grassamcn 15,i Mill,
âc- Ferner wurden importiert: rohe
Zwiebeln rm Wert von 9 Mill. Mk.,
Nus,e und Kerne für 10,4 Mill. Mk., Öl-Wicit
fik 32,c gm. m. «Won biefen
-l?"Porten gehen aber große Posten (Konnten,
Rosinen, Mandeln, Samen) nach
andere namentlich europäischen, Landern.
Ni fernen debars mis bcii
Anfuhr ans andern Landern: 1879 aus
Holland (wohl deutsche Weine) 6,i Mill.
Mk., aus Deutschland 939,180 Mk., aus
galten 2,094,280 g»r. ^er (MmntlNlPort
betrug 1879: 107,s Mill. Mk.
7) England ist das Land der Thectrinker
par excellence ; in keinem Land ist der
Verbrauch so stark wie hier, wo derselbe
Pro Kopf nahe an 5 Pfd. pro Jahr betragt.
1879 importierte eö 184,076 472
Pfd. im Wert von 225,2 Mill. Mk. und
behielt davon 160,6 Mill. Pfd. für eignen
Gebrauch zurück. Weniger ausgebildet,
aver zunehmend ist der Geschmack für
Kaffee, von dem 1879:1,609,386 Ctr.
un Wert von 140,8 Mill. Mk. importiert
wurden, die allerdings zum größten Teil
U'S Ausland (namentlich nach Deutschfond
und Holland) gingen, denn G. bewclt
nur 309,786 Etr. für den eignen
Gebrauch. Fügen wir hier gleich hinzu,
M man auch die Verfälschung durch
.uchorie nicht verschmäht und davon
¿#,628 et,. (1,531,720 g%f.) einfühle.
Uler wachsenden Beliebtheit erfreut sich
221
ZWUM
2o,ibc„, Siberpool, «Bnßoi, Gbinbiirg; ber
Rübenzucker hat erst 1868 mit der Gründimg
einer Fabrik einen Anfang gemacht.
Daher ist G. fur semen Bedarf, der größer
ist alö m irgend einem andern Land (man
rechnet auf deu Kopf der Bevölkerung
M 9 r 4 tM' 'U Deutschland 6,7 kg), auö-SÄVtan
1879:"' Wt
^Raffinierter und KaudiS. 82,7 Mill Mk
Rohzucker 358,6
Melasse 5,«
Glykose o,o
Zusammen: 452,o Mill. Mk.
wogegen nur für 19,4 Mill. Mk. Raffinade
eigner Produktion und für 12 Mill.
Mk. fremder zur Ausfuhr gelangten.
B. Biel,zucht.
Wenn die Wcideländcreien soivohl als
die nut Futterkräutern bebauten Flächen
^"sdchnung zunehmen, so vollzieht
sich dieser Vorgang doch ohne entsprechende
Annahme des Viehstands. Zwar werden
in neuerer ßeit ,11% %inber gesten,
Schafe und Schweine dagegen haben abgenommen.
Man zählte 1879: "
Werbe. . 2919653 ! Schafe . 32 174 969
Rinder. . 9923450 ş Schweine 3163549
Der Pferdehandel ist kein ansehnlicher; der
7%-n ^ef^rk» belief 1879 #
aber zu den wertvollern gehören, ist daraus
ersichtlich daß sie nur 5018 zählten,
wahrend 15,246 eingeführt wurden. Der
Viehhandel ist aber vornehmlich wichtig,
msofern er den Fleischkonsum decken hilft.
Der Handel mit lebendem Vieh wurde
früher nur mit dem europäischen Kontinent
(Holland, Deutschland) betrieben, in
neuester Zeit aber auch in immer mehr
zunehmendem Maß mit Nordamerika
Eigens für den Viehtransport bestimmte
pmnpfcr ge^en regelmäßig bouRben
KA % üc 3"borle bon
pi!*, fripin, gefargenein, bnferbier,
tem, Schinken und Speck enorm gestiegen