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Handelskammer; Zollhaus; Börse, Korubörse,
Bank von England, Consolidated
Bank, Lancashire and Yorkshire Bank,
M. and County Bank, M. and Liverpool
District Bank. — Außer der Baumwollindustrie
ist die Maschincnfabrikation
von hoher Bedeutung. 1871 gab cs in M.
und Salford 3703 gewerbliche Anstalten
mit 96,047 Arbeitern, darunter 144
Baumwollfabriken mit 27,729 Arbeitern,
14 Worstedfabriken mit 2947,12 Scidenfabriken
mit 2764, 8 Kattundruckereien,
36 Bleichen und Färbereien und 35 Apprctierwerke
mit zusammen 5803 Arbeitern;
ferner 120 Maschiuenbauanstalten
mit 11,465 Arbeitern, 13 Glashütten mit
1348 Arbeitern, 7 Lcinwandfabriken mit
2317 Arbeitern und 161 große Warenlager
mit 5490 Arbeitern. Der Hafen von
M. ist Liverpool. — Platzgebräuche.
Das Bushel bedeutet bei englischem Weizen
60, bei amerikanischem 70 Pfd.
Mandat, Stadt im norweg.Amt Lister
und M.; <1876) 4043 Einw. Deutsche Konsularagentnr;
Handel mit Holz, Lachs,
Makrelen, Hummern.
Manihiki-Inseln, s. Polynesien.
Manila, Hauptstadt der Philippineninsel
Luzon (oft auch selbst M. genannt),
an der Westseite derselben und der Mündung
deöPasigflusscS in dieschöneBai von
M.; Station der Dampferlinien: Peninsular
and Oricntal Steam Navigation Co.,
Messageries maritimes, Olano, Larrinage
and Co. (Liverpool); 160,000 (eigentliche
Stadt 50,000) Einw. Deutsches Konsulat;
Handelskammer; Chartered Bank of India,
Australia and China, Banco Español
Filipino, Hongkong and Shanghai Baiiking
Co.—Der Ausfuhrhandel befindet sich
fast ganz in den Händen englischer, amerikanischer
und deutscher Handelshäuser.
Seehafen ist daö 20 km südlich gelegene
Cavite mitSchifsSwerftcund6000Emw.
Eingeführt werden namentlich: baumwollene
gedruckte Stoffe aus England und der
Schweiz, Leinenwaren, Seidenstoffe,Steingut,
Glasperlen, Schuhwcrk; der Ertrag
an Einfuhrzöllen bezifferte sich 1879 auf
4,617,372 Mk. gegen 5,606,412 im Vorjahr.
Der Wert aller Ausfuhren 1879 war
76,023,748 Mk., davon (in Mill. Mark) :
Mannheim.
Rohzucker . . 43,9 Cigarren ... 4,7
Manilahanf . 19,7 Blättertabak. . o,a
Kaffee ... 5,i
Seit 1877 besteht in M. eilte große englische
Zuckerrafsinerie, und der Export
von Rohzucker dürfte allmählich aufhören.
An der Schifsahrt (im ganzen 243 Schiffe
von 188,527 Ton.) ist Deutschland mit
25 Schiffen (14,916 T.) beteiligt. —
Geld. Münzeinheit ist der philippinische
Gold-Peso—4 Mk. ; gesetzliches Zahlmittel
sind nur spanisch-philippinische Münzen.
AufMiudana o ist das allgemeingültige
Geld der chinesische Kangan, ein'Stück
grober Leinwand. — Platzgebräuche.
Käufe von LaildeSerzengnissen gegen bar,
Verkauf von Einfuhrwaren auf 1—2 Monate
Kredit. Wechselkurse notiert man auf
London 6 Monate, Spanien 3 Monate,
Kanton, Amoy, Singapur, Hongkong,
Kalkutta, Bombay, Madras 30 Tage nach
Sicht. Wcchselrecht ist das spanische.
Mannheim, Hauptstadt des gleichnamigen
bad. Kreises, am Einfluß deS
Neckar in den Rhein und an den Bahnen:
M.-Konstanz, Odenwald, Nheinthal,
Main-Neckar, Pfälzische und M.-Frankfurt;
(1880) 52,860 Einw. Konsulate für:
Argentinien, Belgien, Frankreich, Gricchenland,
Italien, Niederlande, Österreich,
Türkei, Venezuela, Vereinigte Staaten;
Handelskammer u. Handelsgericht; Rheinschiffahrtö
- Ccntralkommission (Baden,
Bayern, Elsaß-Lothringen, Niederlande,
Preußen) ; Hauptzollamt.—Im Handel
spielt Getreide die erste Rolle: 1880 wurden
zu Wasser eingeführt 1,452,884 60°.,
Wert 30,449,800 Mk., davon Weizen 25,8
Mill. Mk., außerdem für hiesige Rechnung
in Ludwigshafen 250,000 60'.,
Wert 5,180,000 Mk. 1879 wurden empfangen
und versandt (in Centuern):
Zu Wasser Per Bahn
Getreide . . 3712538 3574300
Mehl. . . 130589 302060
Kaffee . . 236803 146480
topfen . . 6328 39207
Tabak . . 112737 305035
Wein. . . 40262 160258
Branntwein. 2090 135620
Holz . . . 3067 760 1243860
Steinkohle . 6534896 4 209480
Petroleum . 219697 257360