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Montrose — Moskau.
ferner Pottasche, Hafermehl, Leder, phoö
ßWaumWf, ßeße, Bolse, (Be#. -
Platz gebrauche. Man verkauft einher
mische Produkte gegen bar, Kolonialwa
ren, Wein re. auf 4, Eisen-, Manufaktur
waren re.auf 4—6MonateKredit. Wech
s c l k u r se auf Loudon GO Tage nach Sicht.
Nerv Pork kurze Sicht.
Montrose (jpr. nàtrohs'), Hafenstad!
in der schott. Grafschaft Forfar, an der
Mündung der Esk, der Caledonian- und
der North British-Eisenbahn ; (mi) 14,60£
Einw. Deutsches Vicekonsulat fürM. und
Inverbervie; Bank of Scotland, Union
Bank of Scotland. Fischfang und Handel
(Einfuhr 1875: 8 Mill. Mk.); ciane
Flotte 0875) 78 Seeschiffe (14,565 Tom).
18/9 verkehrten hier 10 deutsche Schiffe.
. Montserrat (spr.m°,,nsscrrah).brit. Insel
!" Westrndieu, 8 qkm (l,5i QM.) mit
(1871) 8693 (Situo. Die Ausfuhr (nament-
lich Zucker, Export 1877: 24,360 Ctr.)
wertete 1877: 640,000 Mk., die Ein
fuhr 500,000 Alk.; Schiffsverkehr 17,000
Die Kolonialeinnahmeu betrugen
1Ş00, die - Ausgaben 120,000 Mk.'
Mosambik (Mozambique), portug.
Besitzung au der Ostknstc von Afrika, be
stehend aus den Gebieten: Kap Delgado,
Anyvche, Mosambik, Jahambaue, Queli-
maue, Sofala, Lourcnso Marquez (s. d.)
und Tete; 91,150 qkm (18,000 QM.)
nut ca. 350,000 (Situo. — Hauptsächlich"
Bodenerzeuguisse: Reis, Mais, Hirs
Kaffee, Bauimvolle, Kokosnüsse. Ausg
fuhrt werden: Ebenholz, Zähne von Fluf
Pferden, Schildpatt, Kopal, Goldstanl
Gummi und Ambra. M. gehört zu,
Weltpostverein. Die gleichnamige Stal
liegt auf der Insel M.; die Bevölkerun
(ca. 7000) besteht aus wenigen Portugii
seil, indischen Banianeu, zum größten Te
aber aus Sklaven und freien Farbigen.
Mosel, linker Nebenfluß des Rheim
505 km laug, schiffbar für kleine Fahrzeug
von Frouard an (358 km weit). Damp!
schiffahrt abwärts Trier bis Koblenz (zwi
Gesellschaften). Oberhalb Metz bis zu
Grenze ist der Moselkanal gebaut worden
die alte Hauptstadt des ruf
Reichs, au der Moßkwa; (i87i) 601,96!
( uuo. Deutsches Berufskonsulat (Amts
bezirk: die Gouvernements M., Jaroä-
law, Twer, L>smolensk, Tula, Woronesh,
Tambow, Rjäsau, Ssaratow, Ssimbirsk,
Ssamara, Kasan, Nishnij Nowgorod,
Perm, Wjatka, Ufa, Orenburg, Kostroma,
Wladimir, Kaluga und Pensa); Kontor
der Staatsbank, Filiale der Wolga-Kama-
Bank, Moskauer Diskontobank, Aèos-
kauer Handelsbank, Moskauer Kauf-
mannsbank; Münzstätte; Börse, Koni-
merzkollegium; Atesse, Wollmarkt. — Die
Industrie Moskaus ist eine sehr bedeu
tende und vielseitige. Zum Moskauer
Fabrikbezirk rechnet man aber nicht allein
die industriellen Etablissements (s. Ruß
land, S. 227) in der Stadt und im Gou
vernement M., sondern auch die in den be
nachbarten, namentlich im Gouvernement
Wladimir. Wichtiger istM. alsHauptsta-
pelplatz des Binnenhandels von Ruß
land. M. ist das Centrum für sämtliche
rilssrschen Eisenbahnen, die von hier nach
sechöverschiedcuenRichtuugen ausstrahlen:
St.Petcrsburg, Jaroslaw, Nishnij ^Now
gorod, Ssamara, Orel und Ssmolensk.
Durch die Moßkwa und die mit ihr zusam
menhängenden Kanäle ist M. mit dem
Kaspischen und dem Baltischen Meer ver-
btlnden. Bestimmte Angaben über den
Handelöwert gibt es nicht. Die Gesamtein
nahmen deöZollamtö bezifferten sich 1879
auf rund 55 Mill. Mk. Ein sehr erheb
licher Teil der für M. bestimmten Waren
wird aber in Wirballen. Alcxaudrowo,
Warschau, Libau, Riga, St. Petersburg,
Odessa, hauptsächlich aber in Reval (dein
»Seehafen Moskaus«) verzollt. An dem
dortigen Import von 364,5 Mill. Mk. im
Jahr 1879 partizipierte M. mit 320 Mill.
Mk. Rechnet man hierzu den Handels-
wert der in M. 1879 verzollten Güter
mit 480—640 Mill. Mk. sonne den Wert
der an den übrigen Zollämtern für M.
abgefertigten Waren mit etwa 320—640
Mill. Mk., so kann man den Gesamt
wert der nach M. aus dem Ausland im
portierten Waren auf 1280—1600 Mill.
Mk. veranschlagen. Deutschland mit 320
biö 480 Mill. 'Mk. Einfuhrwert nimmt
hier den ersten Rang ein. Der Großhan
del konzentriert sich fast ausschließlich in
den Händen der Deutschen; die deutsche