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Moüucßm (##mibcî, SBc^w).
gen, auf welches 40,s Proz. der Ausfuhr
entfallen, obenan; es folgen Christiansund
mit 19,5, Aalesund 8,3, Stavanger 4,5,
Hammerfest mit 4 Proz. rc. Aus den Distrikten
Tromsö und Finnmarken wird
jährlich eine Anzahl kleiner Fahrzeuge für
die Sommer- imb Hcrbstzcit zuin Fang
von Robben, Walrosseil rc. in die Gewässer
von Spitzbergen und Nowaja
Semlja abgesandt. 1878 war die Zahl
der dort jagenden Fahrzeuge 67 mit 402
Mann; der Fangwert betrug 179,200 Mk.
Die in jenen Gegenden im Sommer unb
Herbst betriebenen Dorschfischcrcien ergaben
1878 einen Gewinn boíl 100,000 Mk.
Der Fang des Eishais (Hakjerring) ergab
aber nur 53,700 Mk. Viel bedeutender
ist der bei Jan Mayen betriebene Seehundsfang,
der 1878: 65,500 Seehunde
im Wert von 967,680 Mk. ergab, sowie
der Finnwalfang am Warangerfjord, in
welchem 1878: 130 Wale im Wert voir
295,230 Mk. getütet wurden. Die gefaulte
Polarfischerei ergab somit 1878
eineil Wert von rund' 1,6 Mill. Mk.
Nach der Volkszählung von 1875 war
die Zahl der Hauptpersonen, welche
vom Fischfang ausschließlich oder hauptsächlich
leben, 36,540, solcher, welche die
Fischerei als Nebengewerbe betreiben,
28,781, was mit Hinzurechnung ihrer Familien
10 Proz. der Bevölkerung ergibt.
Der Holzhandel steht dem vorigen
nahezu ebenbürtig zur Seite. Aus der
Härte der Gesteine, auf denen der Wald
allein eiileRente abwerfen kann, resultieren
das langsame Wachstum, die schlanke Höhe
des Nadelholzes, die engen Jahresringe,
endlich aber auch der hohe Wert des norwegischeil
Holzgewerks. Anfang der Mer-Jahre
dieses Jahrhunderts wurden durchschilittlich
669,000 cbm Holz exportiert,
Anfang der 40er Jahre schon 1,043,000
cbm, im Durchschnitt
1865—69 : 2131360 Kubikm.
1870—74: 2347490
im Wert voll 48,6 Mill. Mk. jährlich.
Diesen Wert hat die Ausfuhr nicht wieder
erreicht, obschon die Mengen stiegen. Ein
milder Winter setzt Rußland, Finnland
und Schweden in den Stand, ihre Holzvorräte
auszuführen, und der besonders
in Londoil überfüllte Markt drückt dann
die Preise. 1879 ging der Export, welchcr
sich 1877 auf 833,400 Ton. belief, auf
706,950 T. herunter. Es wurden von
rohem Holz 1878 eingeführt für 2,3, ausgeführt
für 34,7 Mill. Mk. Aus Deutschland
kaiil für 203,840 Mk., es ging dorthin
für 2,8 Mill. Mk. Eine damit verknüpfte
Industrie, die Holzschlei sere i,
hat sich aber bedeutend gehoben. Es sind
jetzt 21 Hvlzschleifereien thätig, welche ca.
400,000 Ctr. Masse bereiten; 1878 wurden
300,000 Ctr. im Wert von 1,6 Mill.
Mk. ausgeführt, während an andern Holzarbeiten
für 765,000 Mk. (die Hälfte von
Hamburg) eingeführt wurde. Die übrigeil
Holzveredelungöwerke: Sägemühlen, Hobelwcrke
rc., stehen auf sehr hoher Stufe
der Entwickelung, sind aber in jüngster
Zeit durch starke Konkurrenz sehr gedrückt
worden. Übrigens wird der Hvlzbestand
durchaus nicht geschützt, auch keineswegs
erneuert; nur der Staat betreibt geregelte
Forstwirtschaft. Das mit Wald bestandene
Areal berechnet O. I. Broch auf 64,000
qkm (1162 C#.), b. 1). 20,a Şroi. bou
der Gesamtfläche. In Christiania und
Hamar nimmt der Wald 35, in Bergen
nur 5,2 Proz. ein. Von der Holzausfuhr
geht mehr als die Hälfte (55,3 Proz.) nach
Großbritannien, nächstdem folgen Frankreich
(13,oProz.)und Holland (il,3Proz.>
Der Bergbau war in N. niemals von
größerer Bedeutung, hat aber in den letzten
Jahren noch an Umfang verloren.
Die Nickclwerke mußten der Konkurrenz
neukaledonischer Erze weichen; 1876 wurden
noch 120,000 Ctr., 1877 nur 12,100
Ctr. ausgeführt. Von ben Kupfcrwerkcn
ist Röraas das wichtigste, doch hat seine
Produktion sehr abgenommen; das Gleiche
ist von den Eisengrllben zu sagen, von denen
sich die bedeutendste bei Soggcndal
befindet. Ein großer Teil der früher sehrzahlreichen
Eisenwerke hat seine Produktion
eingestellt, llnd die Erze werden direkt
ausgeführt. Silber wird in ben Gruben
zu Kongsberg und V in or e n s gewonnen.
Ferner ist von Wichtigkeit die Gewinnung
von Kobalt und Schwefelkies.
Dagegen fehlt es an Kohle, doch sind Untersuchungen
der Steinkohlenlager auf