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Port de Bouc -
ser Pfd., Mahagoniholz für 1000 Kttbikfuß,
andre Hölzer für 1000Pfd., Baumwolle
für lund 100 Pfd., Landeserzeugnisse
gegen bar, auch (besonders Kaffee) gegen
Tratten ans London und Paris, Einfuhrwaren
gegen 1—2 Monate Kredit.
Port de Bouc (spr. portât), Hafenstadt
im franz. Departement Bouches du Rhone.
Deutsches Vicekonsulat (Amtsbezirk: P.,
Martigues und Port St. Louis). Küstcnverkehr
1879: 51,050 Ton.
Port lwPaix (spr.pvrd'päh), Hafenstadt
an der Nordküste der Insel Hayti; 2500
Einw. Deutsche Konsularagentnr. 1879
kamen an: 24 Schiffe (6 deutsche) von
11,789 Ton., es gingen ab: 25 Schiffe (6
deutsche) von 12,219 T. Die Einfuhr
wertete 408,000 (deutsch 60,000) Mk.,
die Ausfuhr 780,000 (Kaffee 436,000,
Blattholz 344,000) Mk.
Port Elizabeth (spr. pohrt clissabeth),
Hafenstadt der östlichen Provinz dcö Kaplands,
an der Algoabai und durch Eisenbahn
mit Graaf Reinet und Grahamötown
verbunden; Station der Dampferlinien:
Cape ofGoodHope Steamship Co.
und Colonial Mail (London), Union
Steamship Co. (Southampton); 0875)
13,049 Einw. Deutsches Konsulat; Cape
of Good Hope Bank, Bank of Africa,
Standard Bank of British South Africa.
Hier konzentriert sich der Ein - und Ausfuhrhandel
der gesamten östlichen Distrikte,
und so hat P. jetzt die Kapstadt als Handelshafen
langst überflügelt. 1879 wertete
die Einfuhr 59,2 Mill. Mk., die Ausfuhr
44,4 gm. 9Rf., bawii Me 30,9 SRiK.,
Straußenfedern 7,8 Mill., Angoraziegenhaar
2,5 Mill. Mk. Es liefen ein: 523
Schiffe (99 fremde) von 590,766 Toil.
Port Hahtien, s. Kap Hayti.
Port Louis (spr. pohrt lü-ihs), Hauptstadt
der brit. Insel MallritiuS; 0878)
65,800Einw. DeutschesKonsulat; Oriental
Banking Corp., Banque commerciale
de Mallrice, Cl)artered Mercantile Bank
of India. Fabrikation von Metallwaren.
1880 liefen 37 deutsche Schiffe ein, 35 anö.
Port Natal, s. D'Urban.
P orto(O porto), Hauptstadt des gleichnamigen
portug. Distrikts in der ehemaligen
Provinz Douro, die zweite Stadt
- Porto Alegre.
Portugals, Hasen - und Handelsstadt ersten
Ranges, durch Eisenbahn mit Lissabon
rind Braga verbunden, am Douro, 8
km oberhalb seiner Mündung; Station
der Dampferlinien: Norddeutscher Lloyd,
Leyland-Linie(Liverpool),R.Slonian)uv.
(Hamburg); 0878) 108,346 Einw. Deutsches
Konsulat; Börse, Banco Allianca,
Banco commercial do P.,- Banco Lusitano,
Banco UniSo u. ci. — P. ist nächst
Lissabon Hauptsitz der portugiesischen Industrie;
namentlich sind Baumwoll-und
Wollspinnerei, Fabrikation reiner undgemischterSeidenstoffe,
Wachstuch-undHutfabrikation,
Metallgießerei, Gerberei, Lederfabrikation
und Brauerei hervorzuheben.
Der Haupthandelsartikel ist immer
noch Wein trotz der mehr um sich greifenden
Verheerungen der Phylloxera. 1880
wurden 62,641 Pipen oder 33,i Mill Lit.
(nach England 15,4, Brasilien 14,p Mill.,
Deutschland 981,522 L.) Wein im Wert
von 29,2 gm. Mk. ausgeführt. Andre
Ausfuhrartikel sind: Orangen, gRandeln,
Zwiebeln, Kork; Hornvieh nach England
(1880: 16,386 0#»). Bk
Einfuhrartikel waren 1880: Mais (24,3
Mill, kg), Weizen (14,5 Mill, kg), Zucker
(8,9 Mill, kg), Sprit 1,618,451 (deutsch
1,024,185) Sit., SaW 239,743 kg, fes
ner Mehl, Baumwoll-, Woll- und Seidenwaren,
Häute und Leder, Flachs, Rohzucker,
Reis, Stockfisch, Faßdauben. Der
Schiffsverkehr ist ein sehr reger; 1880
liefen 16 deutsche Schiffe von 3938 Ton.
ein; anö deutschen Häfen kamen 29 fremde
Schiffe, nach deutschen Häfen gingen 15
fremde Dampfer. — Kreditwesen. Von
Banken bestehen hier 11 selbständige Institute
und 26 Filialen auswärtiger Banken.
Die Noten der Handelsbank von P.
(Banco commercial do P.) sind lokales
Privatpapiergeld. Wechselkurse rc. wie in
Lissabon.
Porto Alcgrc(Port alegre), Hauptstadt
der brasil. Provinz São Pedro do
Sul, am Jacnhy, Station der Hamburg-Südamerikan.
Dampfschiffahrtsgcs.; ca.
25,000 Einw., worunter viele deutsche
Kaufleute und Industrielle. — P. ist Mittelpunkt
der deutschen Kolonien in der
Provinz; eine 42,5 km lange Eisenbahn