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haben, auf dem Gebiete der konzentrierten Produktionsmittel
und der vergesellschafteten Arbeit, Im kapitalistischen Welt
system finden diese Voraussetzungen ihren besonders krassen
Ausdruck in den „Großmächten“ des Kapitals, wo die Macht der
Bourgeoisie besonders stark ist. Aber gerade deshalb, weil wir
es mit einem anarchischen Weltsystem, einer besonderen Lage
der „Weltwirtschaft" zu tun haben, ist andererseits für die
„großen" imperialistischen Systeme die Möglichkeit der Ausbeu
tung der Kolonien geschaffen worden. Und auf diesem Boden ist
auch eine andere Möglichkeit entstanden, nämlich die Möglich
keit einer vorübergehenden „Interessengemeinschaft“ zwischen
dem imperialistischen „Vaterlande“ und der Arbeiterklasse. Diese
„Interessengemeinschaft" hat ihrerseits den Gang der Revolution
ungeheuerlich gehemmt, die auf dem Aufhören jeder Gemein
schaft zwischen Bourgeoisie und Proletarier basiert. Und den
noch, insofern die Revolution eine gegebene Tatsache ist, ist sie
ihrem Typus nach am höchsten gerade in jenen Ländern, wo die
Arbeiterklasse den größten Prozentsatz der ganzen Bevölkerung
ausmacht und wo die Produktionsmittel am stärksten konzen
triert sind. Denn mit diesen beiden Faktoren sind erstens das ma
teriell-sachliche Gerüst der neuen Gesellschaft und zweitens
ihre grundlegenden Produktionsverhältnisse gegeben. Von diesem
Standpunkt aus wird es vollkommen klar, warum die Revolution
des Proletariats sich am frühesten in Rußland vollzogen hat. Hier
war die Staatsmaschinerie am schwächsten organisiert. Die
Formen des Staatskapitalismus waren erst im Entstehen be
griffen. Die technische Schwäche des Landes, das im großen ein
Agrarland war, bedingte ein unerhörtes militärisches Debakel,
Der Staatsapparat erwies sich so unstabil, daß er vom Proletariat
in den großen städtischen Zentren verhältnismäßig leicht ge
stürzt werden konnte. Aber andererseits verwandeln sich nach
dem Sieg des Proletariats die Ursachen des leichten Sieges dia