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einer armen Waise jüdischen Glaubens von unbescholtenem Rufe bei
ihrer Verehelichung als Mitgift verabreicht werden sollten.
Gräflich Burghanft-Badewitzer Stiftung.
Die Gräfin Sophie v. Burg häuft (f 29. Juli 1846) errichtete mit
den Rittergütern Badewltz und Neudorf (Kreis Leobschütz) und einigen
dozn gehörigen Rnstlkal-Grnndstücken eine Stiftung für immerwährende
Z°>t°n iuc ab« ersi später ms Scheu getreten ist. Zweck der Stiftung
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zu gewahre». Die Benestelatui hat beim Antritt der Stiftung l(X) Thlr.
nnd von da ab alljährlich noch aus den Revenüen 200 Thlr. zur Bildung
eines Fonds für die zukünftige Verbesserung der Stiftung, namentlich
auch zur Ausführung von Hauptbauten gerichtlich zu deponireu
und 25 Thlr. jährlich zur Armenpflege zu verwenden. Der Betrag
des Genusses belief sich im Jahre 1847 auf etwa 600 Thlr. Die
Stiftung führt den Namen „Gräfin Sophie Konradine v. Burghauß-Badewitzer
Stiftung" und steht unter Aufsicht der Regierung zu
Appeln.
Esther Burgheim,
geb. Müller zu Glogau (+ am 22. Mai 1823), setzte 1200 Thlr.
in Schles. Pfandbr. aus, deren Zinsen theilweise zur Abhaltung gewipei
Zellgläser Andachten und zur Entschädigung für den Testaments-Exekutor,
theilweise aber auch und zwar a) mit 12 Thlr. für die Arliti'v
IL oßoucr Judengemeinde, nach dem Absterben der principajüdische
Ģelehrke, die°ÄLn7gàşi^ri.e^n;"L R:
v Ax r uuter indische Arme am Sterbetage der Erblasierin
Testaments-Exekutor verwendet werden sollen. — Ferner
% 1 lc 800 Thlr. m achtes. Pfandbr., deren Zinsen alljährlich durch
runàlk^l'l^^ckutor zur Stärkung der schon im Wege der Besieli.-li.p.
* m h $ en ormen sanken der Juden-Gemeinde zu Glogau be-Ueblg
verwendet werden sollen.
% Burg-Kirche zu Königsberg,
SM«
Burg.Schule zu Königsberg,
von dem großen Kurfürsten im Jahre 1664 im Interesse der deutschreformlrten
Gemeludm des damaligen Herzogthnms Preußen begründet,
seit 18j9 Real-Schule erster Ordnung. Die Anstalt hat einen