zimmer-Stifts bei den Frankcschen Stiftungen in Halle. Jetzt eine
Stiftung, aus welcher Wittwen und unverhciratheten Töchtern namentlich
verdienter Beamten Präbcnden gezahlt werden.
Charis Krankenhaus.
Im Jahn NIU »°n König Friedrich I. zur Anfnahmc v°n Pist
il !" "I B-rim gegründet und von seine», Ruchfoiqer 1726 ,n einer
Imassa
freien Benutzung de,selben ist aber durch Kab. Ordre vom 6 Juli
1835 auf jährlich 100,000 Tage ( = 300 kostenfreien Betten) be
schränkt. Im Jahre 1850 einer Reorganisation unterworfen, wurde
das Institut so eingerichtet, daß es als die größte Heil- und Lehr-
Anstalt des Landes 1258 Kranke aufnehmen konnte. Heilbare Ge
müthskranke finden ebenfalls Aufnahme. Zur Unterhaltung der Anstalt
waren für das Jahr 1858 148,260 Thlr., (13,863 Thlr. zu Ber-
waltungökosten, 21,494 Thlr. zu Besoldungen und Löhnen und 112,903
Thlr. zu sächlichen Ausgaben) erforderlich, dazu gab der Staat 64,440
Thlr., da die eigenen Einnahmen des Instituts nur 79,819 Thlr.
betrugen. Bon den letzteren flössen 16,981 Thlr. an Zinsen rc. aus
eigenem Vermögen, 59,252 Thlr. aus den Kur- und" Wegegeldern
der Kranken, 3586 Thlr. aus verschiedenen sonstigen Einnahmequellen.
Auch außerhalb Berlin wohnende Kranke können, soweit es der Raum
gestattet und die Kosten gedeckt sind, Aufnahme finden. Die Kur- und
Berpflcgungskostensätze betragen 12} Sgr. in der dritten und 15Sgr.
Pro Kopf und Tag in der zweiten Krankcnklasse.
v. Ehartronsche Stiftung.
Die im Jahre 1851 zu Potsdam f Wittwe des vorher auf seinem
, à Wahrlang verstorbenen Majors v. Eh art ron, Charlotte geb.
-Schöning hatte ein Kapital von 4000 Thlr. zu einer milden
l, „ bestimmt, um armen Kindern und alten ohne ihre Schuld
Neu!ñt^-lnmenen Einwohnern der Gemeinde Wahrlang im Kreise
25 IO "'şiûtzungcn zu gewähren. Die Stiftung hat unter dem
M 18u2 die landesherrliche Bestätigung erhalten.
g. . . ^bedrath Mohaliin (Bercin der Mohalim).
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besoldete der Bercin Aminen mit einem Kostcn-Aufwande von
40 Eblr. Borsttzender ist Banquier A. H. Hey mann.