Full text: Preußisches Landbuch

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der Regierung, zahlt Pensionen à 50 Thlr., besaß 1852 ein Kapital 
von 12,300 Thlr. und hat die Rechte einer moralischen Person. 
Flecksche Stiftung, 
von dem Freischulzen Fleck und seiner Ehegattin zu Baumgarth bei 
Christburg 1859 bei der dortigen Schule begründet. Kapital 2000 
Thaler. Die Zinsen sollen zur Unterstützung armer Schulkinder mit 
Kleidungsstücken und Lernmitteln und zur Förderung des Unterrichts in 
weiblichen Handarbeiten verwendet werden. 
Fleschesches Stipendium zu Potsdam. 
Vom Polizei-Direktor Flesch e 1821 mit ursprünglich 1000 Thlr. ge 
stiftet; int Laufe der Zeit ist das Kapital durch Ersparnisse so weit 
vergrößert, daß — statt des einen — zwei Stipendien int Betrage 
von 50 und 25 Thlr. an dürftige und würdige Studirende, deren 
Eltertl mindestens 10 Jahr in Potsdam domizilirt haben müssen, ver 
geben werden können. Collator ist der Magistrat. 
Flincksche Armen'Stiftung, 
von den Tagelöhner Flinckschen Eheleuten zu Borken 1816 durch 
letziwillig vermachte Grundstücke begründet. Jährliche Einnahme 20 Thlr. 
Der katholische Pfarrer des Orts ist Verwalter der Stiftung. 
Flora, Aktien Gesellschaft zn Köln, 
1863 errichtet und landesherrlich genehmigt (Kapital 100,000 Thlr.), 
bezweckt sie die Anlegung eines botanischen Zier- und Lustgartens bei 
Köln, die Errichtung von Treibhäusern und Wintergärten, die Förde 
rung und Erleichterung des Studiums der Botanik, die Ausbildung in 
der Gartenkunst )C. 
Flottwellschcr Stipendien FondS zu Tilsit. 
Er steht unter Verwaltung des Magistrats und hat ein Vermögen von 
1900 Thlr. 
Flügel-Ha senclev ersche Stiftungen. 
Die 1838 zu Sasterhauseu (Striegau) verstorbene Frau Sophie 
Flügel-Hasenclever, geb. Stüber vermachte 1) zu einem Fami- 
lien-Stipendium 4000 Thlr.; 2) zu einem Stipendicn-Fonds für zwei 
arme auf Preußischen Universitäten immatrikulirte Studirende aus Lan 
deshut oder dem Landeshuter Kreise gebürtig, oder von darin wohnen 
den Eltern erzeugt, 2000 Thlr.; 3) zu einem Stipendien-Fonds für 
zwei arme auf Schlesischen Gymnasien befindliche junge Leute aus Lan 
deshut oder dem Landeshuter Kreise gebürtig, oder von darin wohnen 
den Eltern erzeugt, 2000 Thlr. Sic setzte aus 4) 8000 Thlr., von 
deren Zinsen jährlich zwei Töchter armer oder verarmter Kaufleute in 
Landeshut bei ihrer Berheirathung ausgestattet werden sollen. Sind 
dergleichen qualificirte Töchter nicht vorhanden, so treten Töchter von 
königlichen oder städtischen Beamten oder von Geistlichen und Schul 
lehrern in den Genuß des Beneficii; 5) 4000 Thlr., von deren Zin 
sen jährlich vier arme unbescholtene Handwerker-Töchter aus Landeshut
	        
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