Full text : Preußisches Landbuch

178

der  Regierung,  zahlt  Pensionen  à  50  Thlr.,  besaß  1852  ein  Kapital
von  12,300  Thlr.  und  hat  die  Rechte  einer  moralischen  Person.
Flecksche  Stiftung,
von  dem  Freischulzen  Fleck  und  seiner  Ehegattin  zu  Baumgarth  bei
Christburg  1859  bei  der  dortigen  Schule  begründet.  Kapital  2000
Thaler.  Die  Zinsen  sollen  zur  Unterstützung  armer  Schulkinder  mit
Kleidungsstücken  und  Lernmitteln  und  zur  Förderung  des  Unterrichts  in
weiblichen  Handarbeiten  verwendet  werden.
Fleschesches  Stipendium  zu  Potsdam.
Vom  Polizei-Direktor  Flesch  e  1821  mit  ursprünglich  1000  Thlr.  gestiftet; ­
  int  Laufe  der  Zeit  ist  das  Kapital  durch  Ersparnisse  so  weit
vergrößert,  daß  —  statt  des  einen  —  zwei  Stipendien  int  Betrage
von  50  und  25  Thlr.  an  dürftige  und  würdige  Studirende,  deren
Eltertl  mindestens  10  Jahr  in  Potsdam  domizilirt  haben  müssen,  vergeben ­
  werden  können.  Collator  ist  der  Magistrat.
Flincksche  Armen'Stiftung,
von  den  Tagelöhner  Flinckschen  Eheleuten  zu  Borken  1816  durch
letziwillig  vermachte  Grundstücke  begründet.  Jährliche  Einnahme  20  Thlr.
Der  katholische  Pfarrer  des  Orts  ist  Verwalter  der  Stiftung.
Flora,  Aktien  Gesellschaft  zn  Köln,
1863  errichtet  und  landesherrlich  genehmigt  (Kapital  100,000  Thlr.),
bezweckt  sie  die  Anlegung  eines  botanischen  Zier-  und  Lustgartens  bei
Köln,  die  Errichtung  von  Treibhäusern  und  Wintergärten,  die  Förderung ­
  und  Erleichterung  des  Studiums  der  Botanik,  die  Ausbildung  in
der  Gartenkunst  )C.
Flottwellschcr  Stipendien  FondS  zu  Tilsit.
Er  steht  unter  Verwaltung  des  Magistrats  und  hat  ein  Vermögen  von
1900  Thlr.
Flügel-Ha  senclev  ersche  Stiftungen.
Die  1838  zu  Sasterhauseu  (Striegau)  verstorbene  Frau  Sophie
Flügel-Hasenclever,  geb.  Stüber  vermachte  1)  zu  einem  Familien-Stipendium
  4000  Thlr.;  2)  zu  einem  Stipendicn-Fonds  für  zwei
arme  auf  Preußischen  Universitäten  immatrikulirte  Studirende  aus  Landeshut ­
  oder  dem  Landeshuter  Kreise  gebürtig,  oder  von  darin  wohnenden ­
  Eltern  erzeugt,  2000  Thlr.;  3)  zu  einem  Stipendien-Fonds  für
zwei  arme  auf  Schlesischen  Gymnasien  befindliche  junge  Leute  aus  Landeshut ­
  oder  dem  Landeshuter  Kreise  gebürtig,  oder  von  darin  wohnenden ­
  Eltern  erzeugt,  2000  Thlr.  Sic  setzte  aus  4)  8000  Thlr.,  von
deren  Zinsen  jährlich  zwei  Töchter  armer  oder  verarmter  Kaufleute  in
Landeshut  bei  ihrer  Berheirathung  ausgestattet  werden  sollen.  Sind
dergleichen  qualificirte  Töchter  nicht  vorhanden,  so  treten  Töchter  von
königlichen  oder  städtischen  Beamten  oder  von  Geistlichen  und  Schullehrern ­
  in  den  Genuß  des  Beneficii;  5)  4000  Thlr.,  von  deren  Zinsen ­
  jährlich  vier  arme  unbescholtene  Handwerker-Töchter  aus  Landeshut
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.