Full text: Preußisches Landbuch

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Gymnasium zu Heiligenstadt. 
Eine katholische Anstalt, ans der Vereinigung des ursprünglich katho 
lischen, dann Simultan-Gymnasiunls zu Heiligenstadt mit dem kathol. 
Pro-Gymnasium zu Erfurt hervorgegangen (1834). Schenkung des 
Kammer-Assessors Boner aus dem Jahre 1592 (Kapital 4000 Thlr.) 
und einige Stipendien (Wiese S. 780). Vgl. Knaben-Seminar zu 
Heiligenstadt. 
Gymnasium zu Hirschberg, 
ans einer alten lutherischen Schule, 1709 auf Kosten des v. Mohreu- 
thal auf Peterswaldau erbaut, hervorgegangen, und soweit die Anstalt 
Knabenschule war, zum Lyceum entwickelt; seit 1813 Gymnasium. 
Mehrere Universitäts-Stipendien und Lehrer-Wittwcnkasse (Wiese 198). 
Gymnasium zu Hohenstein. 
Eine Königliche Anstalt, 1845 als Pro-Gymnasium eröffnet, seit 1857 
Gymnasium. Zwei kleine Stiftungen für ev. Schüler (Wiese S. 61). 
Gymnasium zu Insterburg, 
ans der im Jahre 1837 begründeten höheren Bürgerschule hervorgegangen. 
Ein städtisches Institut mit Königlichem Kompatronal, evangelisch, ver 
bunden mit einer Real-Schule 1 stcr Ordnung. Die Anstalt hat aus 
bent vorigen Jahrhundert ein von dem Rathsverwandtcn Borb st à dt 
gestiftetes Stipendium, besitzt einen eigenen Pensions-Fonds und einen 
Unterstützungs-Fonds für hülfsbedürftige Schüler (Wiese S. 63). 
Gymnasium zu Koblenz, 
satt). Konfession. Kapital-Vermögen 115,000 Thlr. Vermächtniß des 
Rentners Rudolph Schaaffhausen (1829): die Zinsen werden zur 
Hälfte zu Schulbüchern für arme Knaben verwendet. 
Gymnasium zu Kocsseld, 
als solches 1828 vollständig hergestellt; kathol. und Königl. Patronats. 
Zum Theil botivi aus den Einkünften der früheren Jesuitcngüter; Ka 
pital-Vermögen 31,000 Thlr. Legate der Fräulein Gertrude Möller 
von 1843 und des I)r. Teipel zur Unterstützung armer Schüler 
(Wiese S. 305). 
Gymnasium zu Köslin, 
in seiner gegenwärtigen Verfassung als „Königliches und Stadt-Gym 
nasium" seit 1821 bestehend. Stipendien - Stiftung der Geschwister 
Braunschweig (s. d.) für zwei Studirende; Unterstützungs-Fonds 
für bedürftige Schüler, seit 1823 begründet. Legat zu Bücher-Prä 
mien aus derKauffmannschen Stiftung „Gallenstein" (s.d.) seit 1838. 
Gymnasium zu Kolberg, 
vor 1858 Realschule, seitdem Gymnasium mit einer Realschule 2 ter 
Ordnung. Stipendien, von der Wittwe Ero low 1709 begründet. 
Stipendium des Vereins zur Stiftung und Erhaltung des (daselbst am 
25. Februar gebornen) Prof. Ra mler. Verein zur Unterstützung armer 
Gyinnasiastkn und Real-Schüler (Wiese S. 150).
	        
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