Full text : Preußisches Landbuch

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Haus  der  Barmherzigkeit  und  Liebe  zu  Fischhausen.
Ju  demselben  werden  durchschnittlich  jährlich  4  Waisenkinder  unterhalten. ­

Hauö  Nazareth  zu  Höxter.
Eiue  kathol.  Erziehungs-Anstalt,  deren  Unterhaltungsmittel  aus  milden
Gaben  und  Haus-Kollekten  fließen.
Haus  zum  guten  Hirten  in  Charlotteuburg.
Ein  am  14.  August  1861  eingeweihtes  Rettuugshaus  für  verwahrlosete
  katholische  Mädchen.  Die  Leitung  ist  in  die  Hände  von  Ordens
Frauen  gelegt.  Das  Haus  hat  eine  Kapelle.
Haus  zur  heiligen  Elisabeth  in  Dortmund.
Ein  wesentlich  durch  die  Fürsorge  und  die  Bemühungen  von  Fanny
Schiffer  in  Dortniund  zu  Stande  gekommenes,  am  19.  Nov.  1857
eingeweihtes  Rettuugshaus  für  verwahrlosete  lath.  Kinder,  nebst  Kinderbewahr-Schule.
  Den  Namen  trägt  es  zu  Ehren  der  h.  Elisabeth  und
der  Königin  Elisabeth  von  Preußen.
Hauodorfsche  Stiftung.
Die  Kaufmanns-Wittwe  Elisabeth  Hausdorf  geb.  Magnus  zu  Breslau ­
  (t  1845)  vermachte  10,000  Thlr.  zu  dem  Zwecke,  damit  die  dortige ­
  Armen-Direktion  die  Zinsen  davon  zur  Unterstützung  solcher  Bürger ­
  Breslaus  verwende,  welche  durch  unverschuldetes  Unglück,  Krankheit ­
  u.  dgl.  in  Gefahr  sind  zu  verarmen,  durch  Unterstützung  aber  in
ihrem  Nahrungsstandc  erhalten  werden  können.
v.  Ha  us  en  scher  Legaten-Fonds.
Die  Zinsen  werden  jährlich  an  zwei  bestimmten  Tagen  an  zwei  Ortsarme
  zu  Lützcn-Sömmeru  (Kr.  Wcissensee)  vertheilt.  Kapital  100  Thlr.
v.  Haxthausensche  Stiftung  zu  Liegnitz,
von  der  1853  ii»  Breslau  f  Gattill  des  Reg.-Präsidenten  v.  Kottwitz,
  früher  verehel.  Sack,  geb.  v.  Haxthausen  begründet.  Sie
hinterließ  ein  Kapital  von  1000  Thlr.,  dessen  Zinsen  der  Wittwe  oder
den  Waisen  eines  Regierungsraths,  event,  in  deren  Ermangelung  zweien
Wittwen  von  Negierungs-Subalternen  in  Liegllitz  zu  Theil  werden
sollen.  Die  Stiftung  führt  den  Namen  „Haxt  hausensche  Stiftung"
und  wird  von  der  Regierung  verwaltet.  Bgl.  v.  Kottwitzsche  Stiftung ­
  zu  Breslau.
Hayne,
Professor  (ş  1832)  und  seine  Ehegattin,  geb.  Fischer,  bestimmten  letztwillig,
  daß  die  Jahreszinsen  eines  damals  noch  mit  einem  Nießbrauch
behafteten  Kapitales  im  Betrage  von  100  Thlr.  jährlich  zum  Besten
bedürftiger  Töchter  verstorbener  Professoren  der  Universität  Berlin  verwendet ­
  werden  sollten.  Die  Königl.  Genehmigung  dieser  Fischer-Hayneschen
  Stiftung  ist  am  27.  Febr.  1833  erfolgt.
            
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