Full text : Preußisches Landbuch

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und  es  werden  daraus  etwa  200  arme  Personen  mit  Brennholz
unterstützt.
Horn  sches  Stipendium,
von  dem  Studiosus  Simon  Horn  zunächst  für  seine  Verwandten,  in
deren  Ermangelung  für  Königsberger  Löbenichtsche  Stadtkinder,  die
stndiren,  gestiftet.  Die  Verwaltung  hat  der  Magistrat.
H  ornsches  Stipendium,
eine  Quedlinburger  Stiftung,  Betrag  jährlich  17j  Thlr.  Die  Verleihung ­
  steht  abwechselnd  den  Magistraten  zu  Quedlinburg  und  Aschersleben ­
  zu.
Franz  Hornsche  Stiftung,
begründet  von  der  Wittwe  des  Doktors  der  Philosophie  Horn,  geb.
Ged  icke,  welche  im  Jahre  1858  nach  dem  Willen  ihres  verstorbenen
Ehegatten  ein  Kapital  von  5000  Thlr.  der  Universität  zu  Berlin  überwies. ­
  Es  soll  einen  Fonds  zur  Unterstützung  und  Pflege  armer
und  kranker  Studirender  bilden,  und  zu  diesem  Zweck  sicher  zinsbar  belegt ­
  und  verwaltet,  und  unverkürzt  für  alle  Zukunft  erhalten  werden.
Hornsche  Stiftung  zu  Düsseldorf,
von  der  Wittwe  Horn  (1784)  begründet.  Von  den  Zinsen  des  Kapitals, ­
  welches  1831  sich  auf  1740  Thlr.  belief,  und  bis  1842  durch
die  davon  aufgelaufenen  Zinsen  vermehrt  worden  ist,  sollen  theils  den
nächsten  Verwandten  der  Stifterin,  theils  den  Lehrern  armer  jüdischer
Kinder  Unterstützungen  zu  Theil  werden.  Die  Verwaltung  steht  den
Vorstehern  der  jüdischen  Gemeinde,  unter  Zuziehung  der  Anverwandten
der  «Stiften»  zu.
H  o  rn  ösches  Bcrmächtniß.
Von  der  Wittwe  Horns,  geb.  Riegels  herrührend.  Sic  überwies
(1862)  letztwillig  der  ev.  Kirchengemeinde  zu  Heiligcnhaus  (Mettmana)
1000  Thlr.,  deren  Zinsen  zur  Verthciluttg  an  Hausarllle  der  Gemeinde
bestimmt  sind.
Horn  st  edtschcS  Legat.
Ein  in  Erfurt  bestehendes  Vermächtniß,  Kapital  1051  Thlr.;  die  Zinsen ­
  werden  einem  der  Familie  angehörenden  armen  Sohne  re.  zugewendet.
H  orti  g  sches  Familien-Stipendinm,
1609  für  studircndc  Familianten  und  .in  deren  Ermangelung  für  studirende
  Bürgersöhnc  der  Stadt  Aken  a.  E.  gestiftet.  Das  ursprünglich
kleine  Stiftungs-Kapital  ist  durch  gute  Verwaltung  so  angewachsen,
daß  im  Jahre  1818  an  Stipendien  290  Thlr.  gezahlt  werden  konnten
(Hermes  II.  45.)
Stiftung  Ho  sins  zu  Münster.
Ein  von  dem  bischöflichen  General  -  Vikariat-Amt  verwalteter  kirchlicher ­
  Fonds,  dessen  Einnahme  den  katholischen  Pfarrern  der  Stadt  zur
Zahlung  von  Hausmicthe  für  die  Armen  überwiesen  wird.
            
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