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lichen Raten an einen Armen gezahlt werden sollen. Der Empfänger
muß in der Ierusalemerstraße 1 — 15 oder 36 — 66, in der Lindeu-
straße, der Husarenstraße, der Feldstraße 1—8, am Belle-Allianceplatz,
an der Kommunikation, in der Markgrafenstraße 1—19 oder 80—108,
und in der Friedrichsstraße 1—42 oder 210—251 wohnen. (Lisco 82.)
Ja husche Stiftung.
bei der Universität Halle-Wittenberg, von dem Hosmedikus Iahn und
dem Kaufmann Gregori zu Dresden, zu besserer Betreibung des
Studiums der Anatomie mit 700 Thlr. fundirt. (Koch I. 450.)
Jakobisches Stipendium zu Spandau,
von dem Rektor Jakobi 1737 gestiftet. Der Fonds beträgt 4300
Thlr.; die Kollation hat das Nikolaikirchen-Ministeriuin.
Jakobs-Hospital zu Berlin.
Ein altes Hospital der Petri-Gemeinde (Oranienstraße 80), seit 1863
für den Preis von 8000 Thlr. auf die Stadt übergegangen. Es fin
den dariu 24 alte arme Bürgerfrauen Ausnahme; sie haben eine eigne
Stube, freies Brennholz und monatlich eine Geld-Unterstützung. Ver
bunden damit ist eine Stiftung des Bischofs vr. Neand er zum Besten
von Wittwen der Unterbeamten der Petrikirche; sie hatte 1850 einen
Fonds von 700 Thlr. Das Vermögen des Hospitals belief sich 1860
auf 19,000 Thlr.
Jakobs-Stift zu Löwenberg,
Ein 1498 gegründetes Hospital, das zwar ein Vermögen von 13,000 Thlr.
aber kein Gebäude mehr hat. Die Einnahmen werden bei dem Mathias-
Hospital theilweise mit verwendet; nach dem aufgestellten Statut ge
langen sic hauptsächlich an hülfsbedürftigc Schuhmacher, Schuhmacher-
Wittwen und Waisen, aber an auch andere Einwohner. Für Ho-
spitalitcn werden Kur- und Vcrpflegungskostcn aus der Stiftung be
stritten. Im Jahre 1861 wurden 22 Personen mit 283 Thlr. daraus
unterstützt.
Jakobs-Stiftung zu Geilenkirchen.
Sie besteht in 1400 Thlr., deren Zinsen der Klostergcistliche bei den
Ursulanerinncn bezieht.
Jantzonscher Stiftungs-Fonds.
Kaufmann Jantzon zu Tilsit (t 1856) vemachtc der Stadt 3000
Thlr. zur Gründung oder Erweiterung oder besseren Dotirung einer
Armen-Anstalt. Der Fonds, welcher zur Errichtung einer Beschäfti
gungs-Anstalt für arbeitsscheue Personen dienen soll, wird einstweilen
durch Zinsenzuschlag vermehrt.
.. Aloys Ib els,
Rentier zu Aachen, hinterließ (1862) der dortigen Armen-Berwaltung
65,000, dem Waisenhause 5000, dem Vincenz-Spitale 10,000, der
Taubstummen-Anstalt 1000, dem Marianen-Jnstitut 1000, der Marien-
Kirche 4300 Thlr.