Full text: Preußisches Landbuch

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das Eigenthum des Grafen v. Fürst e n b erg - S tammh ei m, wel 
cher eine neue prächtige Kirche im Spitzbogen-Stil und mit Fresko- 
Gemälden im Innern herstellen ließ. Die Kirche ist Privat-Eigenthum 
der gräflichen Familie und dem ösicntlichen Gebrauche nur insofern 
übergeben, als die Ordensgeistlichen (Franziskaner) mit Erlaubniß 
des Grafen sich dort befinden und Gottesdienst halten. Sie leben von 
den einkommenden milden Gaben, wie die Regel es vorschreibt. 
Kloster der Schwestern vom Orden der Dienstmägde Christi zu Bedburg 
«Bergheun». 
Die (3) Schwestern befassen sich mit Krankenpflege in der Gemeinde 
und unterhalten eine Kinderbewahr-Anstalt. Die Wohnung ist von 
einem Bürger Bedburgs gestiftet, die Unterhaltung der Schwestern, 
sowie die Einrichtung des Klosters hat die Genossenschaft der rheini 
schen Ritterschaft übernommen. 
Kloster zu Bensberg (Mülheim a. Rh.), 
eine Filiale des weiblichen Klosters zu Dernbach. Das Institut zählt 
5 Mitglieder, beschäftigt sich mit Kranken- und Armenpflege und er 
hält sich durch milde Gaben. 
Kloster zur ewigen Anbetung in Bonn. 
Die darin aufgenommenen Schwestern bcfaffen sich, neben religiösen 
Pflichten, mit dem Unterricht und der Erziehung der weiblichen Jugend. 
Kloster der Schwestern vom armen Kinde Jesu in Bonn. 
Eine Anstalt zum Unterricht und zur Erziehung von Waisenkindern. 
Die Zahl der Schwestern beträgt 20—30. 
Kloster der barmherzigen Brüder zu Breslau. 
Dieses Kloster (zur heil. Dreifaltigkeit) verdankt sein Entstehen der 
Stiftung des Kaiserlichen Kammer-Raths v. Onsel 1711, die Kranken 
pflege begann 1712, die Koustituirung des Konvikts war 1714 voll 
endet ; 1715 wurde der Grundstein zum Bau des Klosters und der 
Kirche gelegt. Die Anstalt hatte sich vieler Zuwendungen zu erfreue», 
besitzt mehrere Filial-Institute, verpflegt durchschnittlich täglich 90 Kranke, 
auch von außerhalb, und ist in treuester Zeit erweitert worden. In 
den letzten Jahren sind Krankenbetten gestiftet worden von Antoinette 
Ipgi-SfS 
iUofler der Elisabethinerinneu zu Breslau 
Der Konvikt verpflegt jährlich an 1200 Kranke weiblichen Geschlechts. 
. ^)lelt zahlreiche Zuwendungen zur Stiftung von Krankenbetten rc., 
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