373
rest zur Unterstützung armer, altersschwacher, hülfsbedürftiger Personen
verwendet werde. In einem Kodizille setzte der Erblaffer noch 200
Thlr. für die dortigen Stadtarmcn aus: die Zinsen sollen alljährlich
an seinem Todestage an Hülfsbedürftige ohne Unterschied der Religion
vertheilt werden. Die Verwaltung beider Vermächtniffe und die Ber
theilung der Zinsen ist dem Magistrat übertragen.
Koblan cksche Stiftung.
Joh. Heinr. Sigismund Ko blanck, Prediger zu Berlin, schenkte am
31. December 1828 bte Summe von 100 Thlr. mit der Bestimmung,
daß, wenn dieselben durch Zuschüße und Ansammlung der Zinsen
jährlich 20 Thlr. abwerfen würde, diese am Geburtstage des Stifters
(22. Febr.) an 20 Arme der Louisenstadt-Gcmeinde, die über 60 Jahre
alt sind, mit je einem Thaler vertheilt werden sollten.
Albert Koch,
Bahnhofs-Restaurateur zu Köpenick (+ 9. Juli 1862) setzte die Stadt
gemeinde Köpenick zur Universal-Erbin seines Nachlasses (etwa 1057
Thlr.) mit der Verpflichtung ein, die Zinsen davon jährlich zur Hälfte
am Todestage seiner Ehefrau an eine Braut, zur andern Hälfte an
seinem Todestage an einen Bräutigam zur Ausstattung zu zahlen.
Die Auswahl beider aus den Einwohnern von Köpenick steht den Stadt
verordneten zu.
Wittwe Koch,
zu Treptow a. R., hinterließ 1846 letztwillig 300 Thlr. zum Ankauf
von Holz für Arme der Stadt Treptow a. R. Das Geld ist in
Grundstücken angelegt und es werden aus dem Ertrage (19 ? Thlr.)
10 Arme mit je r. Klafter Holz bedacht.
Kochsche Armen-Stiftung zu Warburg.
Der Kapital-Fonds beträgt 300 Thlr.
Koch sche Wittwen-Kasse,
bei dem Gymnasium zu hauban, für die Lehrer der Anstalt. Kapita
400 Thlr.
Koch-Trautweinsche Stiftung,
mit einem Kapital von ursprünglich 306 und 300 Thlr.
MZUWZķ
„ Fr. Kocziky,
jfttítor der ältesten Pfarrschule in Königsberg stiftete ein Stipendivi
\ úx k ,c aus seiner Familie, welche 3 Jahre hintereinande
à"' Das Kapital betrug im Jahre 1838 <K°(
II. *>54.) 3*>3 3 Thlr.; von den Zinsen erhielt der Stipendiat 13Thl>