Full text : Preußisches Landbuch

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rest  zur  Unterstützung  armer,  altersschwacher,  hülfsbedürftiger  Personen
verwendet  werde.  In  einem  Kodizille  setzte  der  Erblaffer  noch  200
Thlr.  für  die  dortigen  Stadtarmcn  aus:  die  Zinsen  sollen  alljährlich
an  seinem  Todestage  an  Hülfsbedürftige  ohne  Unterschied  der  Religion
vertheilt  werden.  Die  Verwaltung  beider  Vermächtniffe  und  die  Bertheilung ­
  der  Zinsen  ist  dem  Magistrat  übertragen.
Koblan  cksche  Stiftung.
Joh.  Heinr.  Sigismund  Ko  blanck,  Prediger  zu  Berlin,  schenkte  am
31.  December  1828  bte  Summe  von  100  Thlr.  mit  der  Bestimmung,
daß,  wenn  dieselben  durch  Zuschüße  und  Ansammlung  der  Zinsen
jährlich  20  Thlr.  abwerfen  würde,  diese  am  Geburtstage  des  Stifters
(22.  Febr.)  an  20  Arme  der  Louisenstadt-Gcmeinde,  die  über  60  Jahre
alt  sind,  mit  je  einem  Thaler  vertheilt  werden  sollten.
Albert  Koch,
Bahnhofs-Restaurateur  zu  Köpenick  (+  9.  Juli  1862)  setzte  die  Stadtgemeinde ­
  Köpenick  zur  Universal-Erbin  seines  Nachlasses  (etwa  1057
Thlr.)  mit  der  Verpflichtung  ein,  die  Zinsen  davon  jährlich  zur  Hälfte
am  Todestage  seiner  Ehefrau  an  eine  Braut,  zur  andern  Hälfte  an
seinem  Todestage  an  einen  Bräutigam  zur  Ausstattung  zu  zahlen.
Die  Auswahl  beider  aus  den  Einwohnern  von  Köpenick  steht  den  Stadtverordneten ­
  zu.

Wittwe  Koch,
zu  Treptow  a.  R.,  hinterließ  1846  letztwillig  300  Thlr.  zum  Ankauf
von  Holz  für  Arme  der  Stadt  Treptow  a.  R.  Das  Geld  ist  in
Grundstücken  angelegt  und  es  werden  aus  dem  Ertrage  (19 ?  Thlr.)
10  Arme  mit  je  r.  Klafter  Holz  bedacht.
Kochsche  Armen-Stiftung  zu  Warburg.
Der  Kapital-Fonds  beträgt  300  Thlr.

Koch  sche  Wittwen-Kasse,
bei  dem  Gymnasium  zu  hauban,  für  die  Lehrer  der  Anstalt.  Kapita
400  Thlr.
Koch-Trautweinsche  Stiftung,
mit  einem  Kapital  von  ursprünglich  306  und  300  Thlr.
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„  Fr.  Kocziky,
jfttítor  der  ältesten  Pfarrschule  in  Königsberg  stiftete  ein  Stipendivi
\ úx  k ,c  aus  seiner  Familie,  welche  3  Jahre  hintereinande
à"'  Das  Kapital  betrug  im  Jahre  1838  <K°(
II.  *>54.)  3*>3 3  Thlr.;  von  den  Zinsen  erhielt  der  Stipendiat  13Thl>
            
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