Full text: Preußisches Landbuch

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Die Unterhaltungskosten werden größtentheils durch freiwillige Beiträge 
aufgebracht. 
Krankenhaus zu Neu-Ruppin. 
Eine Kreis-Anstalt, 1856 aus Kreismitteln mit Hülfe eines Zuschusses 
aus den Fonds des Johanniter-Ordens gegründet. Es enthält 20 
Betten und die Kranken werden gegen Zahlung von 5 resp. 2; ^gr. 
pro Tag aufgenommen. Die Leitung des Hauses ist Diakonisten an 
vertraut. 
Krankenhaus zu Neustadt (Magdeburg), 
ein seit 1853 hergestelltes, auf 40 Knaben berechnetes städtisches In 
stitut, mit einem Leichenhause verbunden. 
Krankenhaus zu Pinne (Samter). 
Ein Johanniter - Ritter-Institut mit zwei Wohnhäusern und einem 
Garten. Sechs Kranke werden darin unentgeltlich verpflegt, eine grö 
ßere Anzahl gegen Zahlung aufgenommen. 
Krankenhaus zu Polzin. 
Vom Diakoniffenhause zu Berlin mit Hülfe eines Geschenks des Ober- 
Präsidenten v. Kleist-Retz ow von 500 Thlr. errichtet und spater 
von der Genossenschaft der Johanniter-Ritter erworben; für Mittellose 
sind Freibetten vorhanden, welche von benachbarten Gutsbesitzern gestiftet 
wurden; eine Anzahl Kranker wird auf Kosten des Johanniter-Ordens 
verpflegt. Die Pflege wird von drei Diakonissen besorgt. 
Krankenhaus zu Preuß-Holland. 
Von der Genossenschaft des Johanniter-Ordens 1860 mit einem Kosten- 
Aufwande von 20,000 Thlr. hergestellt und auf 35 Kranke berechnet. 
Diakonissen aus dem Mutterhause Bethanien leiten die Kranken 
pflege. 
Krankenhaus zu Ratibor. 
Ein städtisches Institut, seit 1860 von grauen Schwestern aus dem 
Mutterhause zu Neisse verwaltet. Nimmt weibliche Kranke aus dem 
ganzen Kreise gegen Erstattung der Kosten auf. 
Krankenhaus zu Rauben. 
Von der Frau Herzogin von Ratibor 1861 begründet. Die Krankcn- 
pflege ist den barmherzigen Schwestern vom dritten Orden des heiligen 
Franziskus übergeben. 
Krankenhaus zu Rheda. 
Eine von Mitgliedern der ev. Gemeinde gegründete, 1856 mit be 
schränkten Korporations-Rechten versehene Anstalt. Sie hat ein Ka 
pital-Vermögen von 10,200 Thlr., empfängt von der Stadt Rheda 
eine jährliche Rente von 200 Thlr. und der Fürst zu Bentheim-Tecklen 
burg gestaltet ihr die unentgeltliche Benutzung eines in der Nähe von 
Rheda gelegenen Hauses und Gartens.
	        
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