Full text : Preußisches Landbuch

413

EL-ÑSL§LLL«
L'Abaye.
Ģeh-  Staatsrath,  Mitglied  der  Armen-Direktion  ru  Berlin  lş  iA3i\
halten  sollte;  ş  werden  nach  Abzug  der  Verwaltungskosten  rum  Kapital
geschlagen.  Mit  dieser  Theilung  und  Kapital-Vermehrung  ist  seit  1832
begonnen,  und  sie  soll  30  Jahre  fortgesetzt,  dann  aber  das  Haupt-Kapital
  mit  j  an  den  Neffen  oder  dessen  Descendenz,  mit  \  an  die
Armen-Direktion  fallen.  Schon  im  Jahre  1850  belief  sich  das  Stiff
tungs-Kapital  auf  61,300,  das  Ersparnißkonto  auf  22,000  Thlr.;
36  Arme  erhielten  1056  Thlr.  Aus  der  Stiftung  werden  an  Arme
Unterstützungen  in  monatlichen  Raten  von  2  bis  6  Thlr.  gezahlt.
Außerdem  hat  der  Testator  3000  Thlr.  angewiesen;  von  den  Zinsen
müssen  zur  Feier  seines  Geburtstages,  alljährlich  100  unglücklich?,  aber
Erdige  Arme  festlich  bewirthet  und  mit  einem  kleinen  Geldgeschenk  erfreut ­
  werden.  Die  Feier  beginnt  mit  der  Ansprache  eines  Geistlichen
und  wechseln  darin  die  3  Prediger  am  Arbcitshause,  am  großen  Friednchs-Waisenhause
  und  am  Friedrich-Wilhelms-Hospital'  miteinander
ab.  Für  die  Festrede  erhält  der  Geistliche  einen  Dukaten.  Der  Saal,
in  welchem  das  Festmahl  veranstaltet  wird,  muß  mit  dem  Bildnisse
des  Erblassers  dckorirt  sein,  welches  dem  Scssionszimmer  der  Armen-Direktion
  angehört,  und  der  Bote  empfängt  für  den  Transport  des
Bildes  1  Thlr.
v.  Labeö,

Geh.  Stiftsräthin  zu  Berlin,  schenkte  1795  dem  Joachimsthalschen
Gymnasium  ein  ihr  in  Pankow  gehöriges  Grundstück,  um  es  zu
verkaufen  und  aus  dem  Erlös  ein  Stipendium  zu  gründen.  Das
Vermögen  beläuft  sich  auf  etwa  4000  Thlr.,  und  aus  den  Zinsen
werden  Stipendien  à  o0  Thlr.  aus  3  Jahre  verabreicht;  der  Direktor
und  die  Profefforen  des  Gymnasiums  schlagen  die  Benefiziate»  bem
Provinzial-Schnlkolsegium  zur  Bestätigung  vor.
v.  Ladenbergsche  Jubilar-Stiftung.
Bei  Gelegenheit  des  50jährigen  Dienst-Jubiläums  des  Ministers  v.
Babenberg  1839  aus  freiwilligen  Beiträgen  der  Forstbeamten  gegründet. ­
  Der  Jubilar  selbst  steuerte  1000  Thlr.  bei.  Dadurch  und
durch  zinsbare  Anlegung  der  Gelder  hatte  die  Stiftung  1840  einen
Fonds  von  5725  Thlr.  erhalten,  dessen  Zinsen  in  der  Art  verwendet
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.