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in der Exspektanten-Liste notirt sind, aber im Stift keine Anfnahme
finden können; Erziehnngsgelder für Töchter von 14—16 Jahren nnd
außerordentliche Unterstützungen für Fräuleins, welche in der Exspek-
tanten-Liste ausgezeichnet sind, zu bewilligen.
v. Lettowsche Armen-Stiftung zu §tolp
v ķ-ļ.°w-P°m°i«k- (t 1840) bestimmte, d-tz aus
fernem «aobt«(. J!od,Iafte, >m Betrage v°n nahe „n 50000 ïl>lr.,
d-" T°de feiner Riehbranche desselben berufenen Benvandte»
aWÄrr«:
Haltung und Verpflegung verbundene bemittelte Verwandle haben er-
n#t metrben solle. 3)ie ^ßalt soll nntei: beg jebegnmügen
Supermtenbcntcn unb des Bürgermeisters, sowie des Kreis-Landraths
stehen unb sollen in derselben 18 Pensionaire (6 ans Stolp 12 ans
bent Stolper Kreise) zu freier Verabfolgung sämmtlicher Bedürfnisse
aufgenommen werden.
v. Lettowsches Bermächtniß
von 200 Thlr., ans dem vorigen Jahrhundert. Von den jährlichen
Zinsen erhält der Prediger zu Broitz (Greiffenbcrg in Pommern) die
Halste, die andere Hälfte soll zum Ankauf geistlicher Bücher verwendet
und es sollen diese unter die Eingesesienen vertheilt werden.
Leus mann,
zu Rheine (+ 1835) fetzte die hilfsbedürftigen HanSarmen der
Stadt zu Erben femes Vermögens (ca. .3000 Thlr.) ein. Die Admi-
lilstiatlon dcpclben sowie die Verthcilnng der Revenüen an die Armen
steht dem Orts-Psarrer und Kaplan zu.
de Leuw. Stiftung zu Gräsrath.
Von dem Augenärzte, Obcr-Medizinalrath Dr. de Leuw (+ I860)
18.j4 zum Zweck ber Einrichtung eines Krankenhauses begründet. Der
3000^Thlr^ģî "«schließlich der Gaben einzelner Fremden zur Zeit
Franz Joseph Lev en,
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1 ^îgleich die armen Kinder bei der ersten Kommunion bekleidet
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