Full text : Preußisches Landbuch

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Bauersches  Stipendium  zu  Potsdam,
zu  Ehren  des  Ober-Predigers  in  Kyritz  und  ehemaligen  Konrektors  am
Gymnasium  zu  Potsdam,  Dr.  Heinrich  Bauer,  bei  desien  fünfzigjährigem ­
  Jubiläum  von  seinen  Schülern  am  1.  Mai  1845  gestiftet.
Das  Stammkapital  erreichte  incl.  eines  Königl.  Gnadengeschenks  von
300  Thlr.  die  Summe  von  1400  Thlr.  und  das  jährliche  Stipendium
den  Betrag  von  40  bis  120  Thlr.;  der  zehnte  Theil  der  Einnahme
wird  zum  Kapital  geschlagen.  Es  ist  für  bedürftige,  wohlbcfähigte
und  würdige  Jünglinge  ohne  Unterschied  der  Religion  und  des  künftigen ­
  wissenschaftlichen,  künstlerischen  oder  gewerblichen  Berufs  zur
Bollendnng  ihrer  Ausbildung  nicht  vor  deren  vollendetem  sechszehnten
und  nicht  länger  als  bis  zum  vollendeten  vier  und  zwanzigsten  Lebensjahre, ­
  in  der  Regel  nur  auf  drei  Jahre  bestimmt.  Den  Vorzug  haben
a)  die  männlichen  Nachkommen  des  rc.  Bauer;  b)  die  männlichen  Nachkommen ­
  der  Gründer  der  Stiftung;  c)  die  Söhne  solcher  Orts-Einwohner, ­
  welche  dort  drei  Jahre  hindurch  ihren  festen  Wohnsitz  haben,
oder  bis  zu  ihrem  Ableben  gehabt  haben.  Auch  können  d)  die  in  Potsdam ­
  geborenen  Söhne  solcher  Eltern  berücksichtigt  werden,  welche  daselbst
mindestens  drei  Jahre  ihren  festen  Wohnsitz  gehabt  und  diesen  erst  in
den  letzten  drei  Jahren  aufgegeben  haben.  Kollatoren  sind  der  Ober-Bürgermeister,
  der  Gymnasial-Direktor  und  der  Stadtverordncten-Vorsteher
  zu  Potsdam.
Joh.  Karl  Gottlob  Baumert,
emeritirtcr  Pastor  in  Löwenberg  (t  29.  November  1863)  hinterließ
ï»cï  evang.  Schule  in  Nieder-Görisseiffcn  städtisch  und  in  Sirgwitz  zur
Verbesserung  der  Lehrer-Stellen  ein  Legat  von  je  50  Thlr.  ;  denl  Verein
zur  Gründung  des  Rettungshauses  in  Löwcnberg  vermachte  er  ebenfalls ­
  50  Thlr.  und  der  evang.  Schule  in  Rabishau  100  ThlL.,  deren
zur  Anschaffung  von  Lehrmitteln  für  arme  Schulkinder  verwendet ­
  werden  sollen.

Baumgart,
Kaufmann  zu  Liegnitz  (+  1864)  vermachte  u.  A.  der  Kirche  zur  Unserer
Kleben  Frauen  daselbst  1000  Thlr.  und  der  Handwerker-Fortbilduugsàî
  100  Thlr.,  dem  Nikolai-Stift  200  Thlr.,  der  Armen-Anstalt
Thlr.,  dem  Bürger-Rettungs-Verein  500  Thlr.

rŗ  Baumgartensche  Stiftung,
beà!^  Quandt,  Ulrike  Charlotte  Auguste  geb.  Baumgarten,
ihrn-  shrein  Testamente  vom  6.  Jan.  1839,  um  das  Andenken
(7  mrnr r 7*  verstorbenen  Geh.  Ober-Justizrathes  Baum  garten
cr  3 cn<  Zweck  dieser  Stiftung  ist  die  Unterstützung  unbemttteltSšaSHStšKC

            
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