Full text: Preußisches Landbuch

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Don ben Zinsen a) zweien von ihm namhaft gemachten Rabbinern je 
dem ans Lebenszeit jährlich 50 Thlr.; b) gewisse gottesdienstliche Ber 
richtungen erfüllt; c) 138 Thlr. einem gottesfürchtigen Rabbinats-Kan- 
didaten als ein Stipendinm gewährt würden. Der Gemeinde-Vorstand 
hat die Erfüllung der gedachten Bedingungen übernommen. 
Müllersches Stipendium zu Brandenburg, 
von dem Bürgermeister Müller zu Brandenburg (1677) gestiftet mit 
1000 Thlr. Gold für einen Studireuden der Rechte auf drei Jahre. 
Die Bewerber müssen Verwandte des Stifters, in Ermangelung der 
selben in Brandenburg gebürtig sein. Die Kollation gebührt dem 
Magistrat. 
Müllersches Stipendium zu Salzwedel, 
1<3.» von dem Raths-Kämmerer Müller für Verwandte, demnächst 
für stndirende Söhne der Mitglieder des Magistrats und der Prediger 
an der dortigen St. Katharinen-Kirche gestiftet. Um das Jahr 1840 
betrug die jährliche Einnahme des Fonds 380 Thlr. Kollator ist der 
Magistrat. 
v. Münchhansensche Stiftung zu Stendal. 
Zur Unterstützung von Wittwen der städtischen Lehrer. Sie ist aus 
dem Jahre 1859, hat 318 Thlr. Fonds und das Beneficium beträgt 
12 Thlr. 
v. Münchhausen sches Legat, 
von 500 Thlr., gestiftet von der Frau Minister v. Münchhausen 
zur Verbesserung der Schuldienste in Straußfnrt und Freiwohnung des 
Mädcheulehrers. Vgl. Waisenhaus zu Straußfurt. 
v. Münch hau sen scheö Stipendium, 
1722 mit 800 Thlr. von dem Dom-Kapitnlar v. Münchhausen ge 
stiftet, später auf 100 Thlr. jährlich erhöht. Die Verleihung steht 
dem Besitzer des Rittergutes Althaus- Leitzkau bei Geuthin zu. Das 
Stipendium wird von 3 zu 3 Jahren einem Schüler des Klosters 
U. L. F. oder des Dom-Gymuasiums zu Magdeburg kouferirt, jedes 
vierte Jahr aber vom K. Provinzial-Schul-Kollegium einem Kloster- 
Schüler und einem Dom-Schüler je zur Hälfte verliehen. 
v. Mllnchowsche Stipendien-Stiftung zu Neu-Buckow (Köslin). 
Sie bestand nach einer Notiz von 1800 damals in 4000 Thlr. Kapi 
tal, dessen Zinsen ein Studirender erhielt. Die Verleihung steht der 
Familie zu. 
v. Müntzsche Stiftung. 
Zum Besten der Armen der Stadt Kleve. Kapital 900 Thlr. 
Münze zu Kleve. 
Eine städtische Armenverpflegnugs-Anstalt. Das Gebäude, ursprünglich 
zu einem Armenhause bestimmt, wurde nachher vom Fiskus zu einer 
Münze erworben und erst nach Beendigung des 7 jährigen Krieges,
	        
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