Full text : Preußisches Landbuch

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zustehen  sollte.  Das  Gut  wurde  verkauft  und  der  Fonds  betrug  im
Jahr  1838  (Koch  II.  549.)  768*2*1*.  Kapital  mit  33*  2*b.  Zinsen.
Davon  erhielten  der  Rektor  6  Thlr.  und  jeder  der  Stipendiaten  11  Thlr.
jährlich;  der  Rest  wurde  zur  Vermehrung  des  Fonds  kapitalisirt.
George  Fr.  Behrend,
früher  Kaufmann  und  Stadtraths-Präscs  in  Zirke,  nachher  Rentier  in
Berlin  (f  18(51)  vermachte  der  Schule  zu  Möckow  (Kreises  Sternberg)
500  Thlr.  Die  Zinsen  sollen  vorzugsweise  zur  Ertheilung  freien
Schul-Untcrrichts  an  Kinder  unbemittelter  Eltern  oder  zur  Anschaffung
nützlicher  Schulbücher  verwendet  werden.

Behrendt,
Guts-Pächter  zu  Clementelvitz,  Kreises  Rügen,  (f  1842)  setzte  zur
Gründung  einer  Armen-Anstalt  für  die  Armenpflege  des  Kirchspiels
Sagard  ein  Legat  von  610  Thlr.  mit  der  Bestimmung  aus,  daß
dasselbe  durch  20jährigen  Zinsenzuschlag  vermehrt  und  dann  zur  Herstellung ­
  eines  Armenhauses  verwendet  werde.

Behrenssche  Armen-Stiftnng.
Sie  ist  von  den  Freunden  des  Bürgermeisters,  Geh.  Regier.-Raths
Behrens  zu  Magdeburg,  welcher  von  1833—1860  das  Armen-Wesen
der  Stadt  mit  großer  Umsicht  und  rastlosem  Eifer  geleitet  hat,  zum
Andenken  desselben  gegründet,  und  hatte  im  Jahre  1861  600  Thlr.
Kapital.  Die  Zinsen  sollen  alljährlich  am  11.  Decbr.  (dem  Geburtslage ­
  des  Behrens)  in  Raten  von  5  —  25  Thlr.  an  solche  Familien
vertheilt  werden,  welche  keine  laufende  Unterstützung  aus  der  Armenkasse ­
  erhalten  und  durch  unverschuldete  Unglücksfälle  zurückgekommen ­
  sind.

Behrens  sche  Stiftung  zu  Jerichow.
Friedrich  Behrens,  Bäckermeister  zu  Jerichow,  schenkte  mittelst  gerichtlicher ­
  Verhandlung  vom  29.  Decbr.  1860  den  dortigen  Armen
100  Thlr.  zu  einer  „Behrensscheu  Stiftung",  indem  er  bestimmte,
daß  die  Zinsen  dieses  von  dem  Magistrat  zu  verwaltenden  Kapitals
don  5  zu  5  Jahren,  vom  9.  September  1860  an  gerechnet,  angesam-*V'i¿
  ^ņinächst  aber  zur  einen  Hälfte  zu  Kapital  geschlagen,  zur  andern
nr°  \  mT  0-  September  des  jedesmaligen  fünften  Jahres  an  ver-Tvn
  Kärger  der  Stadt  Jerichow  bei  Magdeburg,  welche  weder  durch
ocvnthrc'  v 0d)  durch  andere  hervorstechende  Leidenschaften,  in  Armuth
bcbmfiM,  i  '  ş°ànl  wegen  Alter  und  Schwäche  der  Unterstützung
der  StnV  ,  dergleichen  Personen  fehlen,  unter  verschämte  Arme
^lwcck.'  w  .  "lì  werden  sollen.  Die  Schenkung  zum  angegebenen
erhalten  ^  ^  ^m  20.  Fcbr.  1861  die  landesherrliche  Genehmigung

acb  ® rä ^ n  Tl'erese  Beissel  v.  Gymnich,
            
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