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Rehfeldsches Legat,
Es beträgt 600 Thlr. und die Zinsen werden zu Schulzwecken der
Stadt Gransee (Ruppin) verwendet.
v. Reibnitz,
Rittergutsbesitzer zu Holzkirch bei Lauban (+ 1862) vermachte der
dortigen Armenkasse 500 Thlr. mit der Bestimmung, daß die Zinsen
an arme, gebrechliche, arbeitsunfähige Bewohner des Orts vertheilt
werden sollen.
Elisabeth Sabine Rei char dt
zu Berlin, (1828) vermachte a) 2000 Thlr. in Gold. Bon den Zinsen
soll der Propst an der Petri-Kirche so viel Kinder als möglich (Knaben
und Mädchen) zur Frcischule, die letztern zugleich zur Industrie-Schule
bei einem rechtschaffenen und geschickten Lehrer anweisen; b) 2000 Thlr.,
deren Zinsen zur Unterstützung von zwei bedürftigen evangelischen
Prediger-Wittwen verwendet werden sollen; c) 6000 Thlr., deren
Zinsen an Arme der St. Nikolai- und Marien-Parochie, hauptsächlich
an alte unvermögende Personen, die ihre Kunst oder Gewerbe nicht
mehr betreiben können, mir nicht weniger als 5 Thlr. und micht mehr
als 15 Thlr. vertheilt werden sollen. Die Ertheilung geschieht nicht
auf Lebenszeit. Die Legale zu a. b. stehen unter Verwaltung der Armen-
Dircktion, das zu e. unter der des Ministerii und Kirchen-Vorstandes
der genannten Kirchen; ck) 4000 Thlr. dem Bürgerrettungs-Jnstitut;
jO 8000 Thlr., von deren Zinsen jährlich 4 studirende Theologen oder
Juristen bürgerlichen Standes, welche von dem Berlinischen, dem
Kölnischen, Friedrichs-Werderschen und Joachimsthalschen Gymnasium
zur Universität abgehen und von dem Magistrat zu Berlin in Ansehung
des Fleißes, der Fähigkeit, der guten Aufführung und Bedürftigkeit
für bic würdigsten gehalten werden, zu gleichen Theilen Stipendien
aus zwei Jahre erhalten sollen. Ein Stipendiat soll stets aus jedem
dieser 3 Gymnasien gewählt werden. In Betreff des vierten Stipen
diaten steht es dem Magistrat frei, aus welchem von den drei Gym
nasien er ihn wählen will; e) 4000 Thlr. den Erwerbschulen.
Reichardtsches Legat,
qinIm75°^;Ķ»ch° zu Berlin, jlapilal 3000 Thlr., °°n dch-n
v- Reichenbach,
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Frau v. Reichenbach,
beit Zinsen den alleruothleidensten der armen Stuhlarbeiter gezahlt