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würdigen Ehepaaren aus dortiger Stadt eine Unterstützung von mindestens
5 Thlr. zu verabreichen.
Bensberg-Solinger Knappschafts Verein.
Er hatte 1861 1048 und 1871 unständige Mitglieder, wovon die
ersteren 71 bis 25 Sgr. die andern 2.1- bis 6 Sgr. beitragen; die
Hälfte wird von den Arbeitsgebern gezahlt. Im Jahre 1861 kamen auf
an Beiträgen 15,660 Thlr.; ausgegeben wurden 15,700 Thlr.; Ver
mögen war vorhanden 10,000 Thlr. Der Verein unterstützt seine Mit
glieder in Kraukhcits - und Sterbefällen, gewährt auch Unterstützungen
an Invaliden, Wittwen und Waisen.
B e n z e n b e r g sche Stiftung.
Der im Jahre 1846 verstorbene Professor Johann^Friedrich Benzen-
berg hinterließ bei seinem Ableben der Stadt Düsseldorf seine zu Bilk
gelegene Sternwarte nebst Garten und Gärtner-Wohnung, die in ber-
selben befindliche Bibliothek, astronomischen Instrumente und Uhren,
und 7300 Thlr. in Kapitalien mit der ausdrücklichen Bestimmung, daß
aus den Revenüen dieses Legats ein Sternwart angenommen und ho-
norirt 'und die bisherige Bestimmung der Sternwarte nicht geändert
werde.
Hecquet de BcreugerscheS Bermächtniß.
Die Rentnerin, Wittwe Hecquet de Ber en g er, geb. Reinhard
(t 1837 zu Brüssel) vermachte den Armen zu Kleve, an welchem Orte
sie eine Zeitlang gewohnt, 5000 Fr. Das Kapital soll nicht unter
4 pCt. rcntbar angelegt und der Zinsen-Ertrag jährlich zum Besten der
gedachten Armen verwendet werden.
Berg-Akademie zu Berlin.
Ein seit I860 bestehendes Königliches Institut, um jungen Leuten,
welche sich im Berg-, Hütten- und Saliucn-Wesen ausbilden wollen,
Gelegenheit zur Erwerbung der erforderlichen Fachlenntnisse zu geben.
Die Direktion ist dem Handels-Minister untergeordnet; das neueste
Reglement ist vom 28. September 1863. Darnach sind zum Besuche
der Akademie berechtigt die Berg-, Hütten- und Salinen-Beflissenen,
welche sich dem Preußischen Staatsdienste widmen wollen, die immatri-
kulirten Studirendcn der Berliner Universität und die immatriknlirten
Studirenden des König!. Gewerbe-Instituts. Außerdem kann der Di
rektor andern Personen den Besuch einzelner Vorlesungen gestatten.
Der Minister bewilligt Reise-Stipendien à 200 und 100 Thlr. an
solche Zöglinge, welche die besten Ausarbeitungen über Gegenstände der
Berg-, Hütten- und Salinen-Technik oder der dazu gehörigen Zweige
des Maschinenwesens einliefern.
Bergban-Hülfskasse für den Niedersächsisch-Thüringenschen Distrikt.
Das Kapital besteht in etwa 20,000 Thlr.
v. Berg eschen Stipendien-Stiftnng,
begründet 1577 von dem Kaiserl. Rathe Joachim v. Berge auf Brieg,
Herrndorf und Kladcn im Fürstenthum Glogau und auf die genannten