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dikus des Magistrats zu Breslau, der Dritte ein Verwandter des
Stifters sein soll.
S abletzki,
Kantor zu Königsberg, setzte (1825) 500 Thlr. zu einem Stipendium
aus, welches Studirende der Theologie, hauptsächlich aus der Familie
des Testators und seiner Gattin, geb. van Heuren, oder in deren
Ermangelung Studirende der Theologie aus Königsberg auf 2—3
I^ahre genießen sollen. Der Fonds hat sich durch Ersparnisse vermehrt.
S a bv,
unverehelicht (f 1838) vermachte 1000 Thlr. für arme Töchter ver
storbener Prediger der franz. Kirche zu Berlin und 2000 Thlr. für
kirchliche Arme der franz. Kolonie.
Graf Sebastian Albert Sack,
begründete bei dem Waisenhause zu Halle eine Stiftung zur Unter
stützung von Waisen mit je 50 Thlr. während der Lehrjahre. Zur
Anschaffung von Handwerkszeug können 100 Thlr., den Studirenden
100 Thlr. auf einmal und jährlich 50 Thlr. Unterstützung gegeben
werden. Kapital 47,550 Thlr. Die Stiftung steht unter Aufsicht
der Regierung zu Merseburg; jährliche Einnahme 1700 Thlr.
v. SackscheS Vermäcktniß za Ält-Raudten.
Stifter George Heinrich v. Sack. Die Zinsen von 200 Thlr. wer-
den an die Armen zu Alt-Raud.ten (Steinau) vertheilt.
v. Sackschcs Vermächtnis; zu Ohlau.
Rittmeister a. D. Friedrich Wilhelm v. Sack (f 1840 zu Breslau)
vermachte den Armen zu Ohlau 2000 Thlr. mit der Bestimmung, daß
die Zinsen am 2. Febr. jeden Jahres an 12 Individuen ohne Unter
schied der Religion vertheilt werden sollen.
v. Sack und Stahnsche Legate zu Mlietsch (Steinau).
Anna Eleonora v. Sack lcgirte 160, Samuel Rudolph (Suini 638 1
Wittwe Christ. Elise Stahn 1000 Thlr. Die Zinsen dieser Ver
mächtnisse werden an die Bedürftigen zu Mlietsch vertheilt.
Sacksche Familien Stiftung.
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h jähren; Egutpagegeldep für Militair-Personen, Ausstattungen unl