Full text : Preußisches Landbuch

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Don  alljährlich  an  einen  unbescholtenen,  durch  unverschuldetes  Unqlück  verarmten ­
  Tischlermeister  ausgezahlt  werden  sollten.
Frau  Schäfer,
geb.  Kerkow,  Wittwe  eines  Seilermeisters  zu  Berlin,  legirte  1828
dem  Berlinischen  Gymnasium  zum  grauen  Kloster  6000  Thlr.,  deren
Anisen  zur  Unterstützung  unbemittelter  Protestantischer  Studirender  der
Theologie  bis  zu  ihrem  Abgänge  von  der  Universität  verwendet  werden ­
  sollen.  Die  Unterstützungen  bestehen  in  Geld  und  Büchern  und
linge  auf  Spaziergängen  bestimmt  sind.
Graf  v.  Schaffgotschsche  Armen-Stiftung  zu  Berlin.
Graf  Karl  Wenzel  v.  Schasfg  o  tsch,  Kgl.  Hofmarschall,  Kammerherr
  rc.  (t  1822),  legirte  1000  Thlr.,  deren  Zinsen  an  protestantische
Armen  der  Stadt  Berlin  vertheilt  werden  sollen.  Das  Kapital  wird
bei  der  städtischen  Haupt-Stiftungskaffe  verwaltet  und  belief  sich  1845
(Lisco  S.  81)  auf  1225  Thlr.
Graf  Schaffgotschsche  Armen-Stiftung  zu  Klein-Oels.
Für  die  Armen  der  Herrschaft  Klein-Oels  (Ohlau)  im  Jahre  1799
Mit  einem  Kapital  von  2300  Thlr.  begründet.
Hedwig  v.  Schaffgotsch,
geb.  v.  Promnitz  auf  Neuhaus  und  Hertwigswaldau,  überwies  1559
N  cmer  Darlehnskaffe  für  arme  Handwerker  in  Neiffe  100  Thlr.  Die
verwàt°à  gegenwärtig  zur  Bertheilung  von  Brot  unter  die  Armen
v.  Scharben  -Li  ed  e  rtsche  Familien-Stiftung.
s.  Kneiphofsches  Wittwen-  und  Waisen-Stift.
Scharf  scher  StiPendieu-FondS  zu  Königsberg.
H-inrich  Scharf  von  Werth  widmete  It!65  -in  Kapital  van  10,000
?  d-ff-i,  Zenf-e,  bes  vier  studirende  DiS-cndint-n  der  Gebr,
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M  et  Uh-,m  abgenge  fallen  di-  Sahne  des  weiblichen  Geschlechts,
und  ,,,  deren  Ermangelung  andere  Einzagliuge  guten  Adels  van  der
Kallateral-kene-  dazu  gelangen,  Di-  Administra,ian  des  Stipendien-Fon
  ö  sollen  die  zwei  ältesten  Mitglieder  aus  dem  Müll  heim  scheu
Hause  luauulicher,  und  nach  dessen  Abgang  weiblicher  Linie  in  der  Art
sU)nn,  l.ap  sie  dem  akademischen  Senat  zu  Königsberg  jährlich  Rechnung ­
  legen  auch  demselben  dafür  jährlich  33  Thlr.'30  Gr.  zahlen;
r  Senat  hat  auch,  wenn  die  weibliche  Linie  ausginge,  das  Stipeu-
            
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