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Kindern unentgeltlichen Unterricht in den städtischen Schulen und sonstigen
Anstalten zu ertheilen.
Sch mi bische Stiftung zn Lüben.
Die 1837 zu Lüben f verw. Post-Direktor Schmidt geb. Oertel,
setzte 2000 Thlr. für arme Bllrgcr-Witcwen und verarmte Bürger
daselbst aus. Die Zinsen des Kapitals sollen halbjährlich an 10 dergleichen
Arme vertheilt werden. Die Verwaltung der Stiftung steht
deni Magistrat unter Mitwirkung des Ober-Geistlichen zu.
Schmidt scher Professor-Wittwen-Pensivns-FoudS.
Er besteht bei der Universität Breslau und es soll ein Famulus oder
Pedell Schmidt der Universität Frankfurt a. O. in der Mitte des
vorigen Jahrhunderts den ursprünglichen Fonds hergegeben haben.
Das Kapital beträgt 1309 Thlr., deren Zinsen zu gleichen Theilen
an die vorhandenen Wittwen der ordentlichen Professoren stiftungsmäßig
vertheilt werden. (Koch 1. 308).
Schmidt scheö Stipendium zu Mitteuwalde.
Vom Bürgermeister Schmidt 1744 mit 1600 Thlr. gestiftet: a) zu
einem jährlichem Stipendium für einen Stndirenden von 40 Thlr.;
l>) zu einer Unterstützung für einen Handwerker von 20 Thlr.; c) zu
einer Unterstützung für die Stadtarmen von 12 Thlr.; d) zur Remuneration
für die Kuratoren von 8 Thlr. Der Fonds besteht jetzt aus
etwa 4500 Thlr. und aus einer halben Hufe Landes. Das Universitäts-Stipendium
wird an einen Stndirenden auf 2 Jahre a) zunächst
an einen Verwandten des Stifters; b) an den Sohn eines Magistrats-Mitgliedes
zu Mitteuwalde; c) an den Sohn eines Geistlichen daselbst;
d) an einen Nachkommen des Ober-Amtmanns Gerresheim zu
Zossen; e) an ein Mittcnwaldcr Stadtkind vergeben. Die Kollation
steht dem Magistrat und der Kirche zu.
Schmidtscheö Stipcudiuni zu Potsdam,
von dem Amts-Kommissariuö und Notarius Schmidt daselbst 1715
gestiftet. Er lcgirte 800 Thlr. zu einem Stipendium für Studirendc,
zu einer Prämie für Professionisten und zu Unterstützungen für Stadt-Arme.
Der Fonds betrug 1848 etwa 1600 Thlr. und das Univcrtäts-Stipendium
25 Thlr. Gold. Es ist für Söhne der Schmidtschen
Familie, event, für die der Magistrats-Mitglieder, der Geistlichen und
der Potsdamer Einwohner auf die Univcrsitätözrit bestimmt, und wird
vom Magistrat und der Geistlichkeit verliehen.
SchmidtscheS Stipendium zu Wrictzen.
Gestiftet von Johanna Sophie Schmidt 1803 mit 2000 Thlr. Die
Zinsen mit 100 Thlr. werden an Schüler und Studirende auf eine
von den Kollatoren zu bcstimnlende Zeit vergeben. Die Stipendiaten
müssen zum Studiren tüchtige Wrietzener Stadtkinder sein. Kollator
ist der Magistrat mit Zuziehung der Stadtverordneten zn Wrietzen.