Full text: Preußisches Landbuch

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len, in denen Beiträge gezahlt worden, ein. Beim Ableben eines steuer 
freien Mitgliedes werden 50 Thlr. Aussteuer gezahlt. 
Schuhmacher-Sterbekasse Stendal, 
mit 146 Mitgliedern; sie hat einen Fonds von 500 Thlr. 
Schuhm aun schcö Legat, 
von 800 Thlr. zur Unterstützung armer Schulkinder zu Alt-Strunz bei 
Glogau. Gestiftet 1858 von dem in Glogau t Kaufmann Schuh- 
mann. Verwaltet von der Kirche in Alt-Strunz. 
Schule für arme Mädchen auö der Pfarre St. Maria im Kapitol zu Köln. 
Die darin aufgenommenen 70 Kinder erhalten den Elementar-Unterricht 
und die Ausbildung iu weiblichen Hand-Arbetten unentgeltlich; die 
Schule selbst wird durch Stiftungen, Zuschüsse der städtischen Armen- 
Verwaltung und durch freiwillige Beiträge der Mitglieder des Franen- 
Bercins unterhalten. 
v. d. Schuleuburgsche Stiftung zu Eichstedt, 
eine von Helene v. d. Schulenburg 1798 begründete, 1817 ins 
Leben getretene Stiftung (der alte Hof) zur Aufnahme und Unter 
stützung von vier alten armen Leuten. Die Bestimmung über die Auf 
nahme steht dem Besitzer des Guts zu. Die Anstalt hat 3600 Thlr. 
Vermögen. 
Schul-Fouds für arme Kinder zu Isenburg (Neuwied)» 
Das Kapital beträgt 2100 Thlr. 's '' 
Schul Fonds deö HerzogthumS Westpbalen. 
Bon der Regierung verwaltet und für Schulzwecke bestimmt. Jähr 
liche Einnahme 1400 Thlr. 
Schul-Fonds für die Fürsteiithüiner Ģlegan, Wehlau und Liegnih. 
Er ist aus Einkünften der Sackscheu Farnilien-Stiftung (s. d.) gebildet, 
hat jährlich 3518 Thlr. Einnahme nnd wird für Tchuļ-Zwecke ver 
wendet. Verwaltet von der Regierung zu Liegnitz. S. Schullchrer- 
Lennnarien Fonds re. 
Schul Institut der grosten Landesloge der Freimaurer von Deutschland. 
»''şi'şiet, beschafft dasselbe für Kinder verstorbener öder 
^..tş'^/Ģt-Mitglià das Schulgeld, Bücher und andere 
> « w Z linb ç r > ÍOV0t şà die Bekleidung der Kiuder. Ein Vcrmächtuiß 
dîkutrer Normann gab ihr (1857) die Mittel, die Zahl der 
Zöglinge thuls bedeutend zu vermehren, theils, gleich der Groß-Logc 
zu den drei Weltkugeln, auch Stipendien für arme Stndirende auszu- 
.7 KsammtMl der Zöglinge des Schnl-ÄnstitntS betrug 
18j7 44; unter ihtlen 27 ^ölfne und 11 Tochter. Dieselben erhiel- 
ten nlcht nur freien Lchul-Ullterricht und die nöthigen Lehrniittel, son 
dern standen auch unter der sorgsamen väterlichen Aufsicht der ihnen 
aus den Mltgliedern der Kommission seitens des Vorsitzenden zugeord 
neten Kuratoren. Bereits 227 Kinder hatten seit Gründung des In-
	        
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