635
len, in denen Beiträge gezahlt worden, ein. Beim Ableben eines steuerfreien
Mitgliedes werden 50 Thlr. Aussteuer gezahlt.
Schuhmacher-Sterbekasse Stendal,
mit 146 Mitgliedern; sie hat einen Fonds von 500 Thlr.
Schuhm aun schcö Legat,
von 800 Thlr. zur Unterstützung armer Schulkinder zu Alt-Strunz bei
Glogau. Gestiftet 1858 von dem in Glogau t Kaufmann Schuhmann.
Verwaltet von der Kirche in Alt-Strunz.
Schule für arme Mädchen auö der Pfarre St. Maria im Kapitol zu Köln.
Die darin aufgenommenen 70 Kinder erhalten den Elementar-Unterricht
und die Ausbildung iu weiblichen Hand-Arbetten unentgeltlich; die
Schule selbst wird durch Stiftungen, Zuschüsse der städtischen Armen-Verwaltung
und durch freiwillige Beiträge der Mitglieder des Franen-Bercins
unterhalten.
v. d. Schuleuburgsche Stiftung zu Eichstedt,
eine von Helene v. d. Schulenburg 1798 begründete, 1817 ins
Leben getretene Stiftung (der alte Hof) zur Aufnahme und Unterstützung
von vier alten armen Leuten. Die Bestimmung über die Aufnahme
steht dem Besitzer des Guts zu. Die Anstalt hat 3600 Thlr.
Vermögen.
Schul-Fouds für arme Kinder zu Isenburg (Neuwied)»
Das Kapital beträgt 2100 Thlr. 's ''
Schul Fonds deö HerzogthumS Westpbalen.
Bon der Regierung verwaltet und für Schulzwecke bestimmt. Jährliche
Einnahme 1400 Thlr.
Schul-Fonds für die Fürsteiithüiner Ģlegan, Wehlau und Liegnih.
Er ist aus Einkünften der Sackscheu Farnilien-Stiftung (s. d.) gebildet,
hat jährlich 3518 Thlr. Einnahme nnd wird für Tchuļ-Zwecke verwendet.
Verwaltet von der Regierung zu Liegnitz. S. Schullchrer-Lennnarien
Fonds re.
Schul Institut der grosten Landesloge der Freimaurer von Deutschland.
»''şi'şiet, beschafft dasselbe für Kinder verstorbener öder
^..tş'^/Ģt-Mitglià das Schulgeld, Bücher und andere
> « w Z linb ç r > ÍOV0t şà die Bekleidung der Kiuder. Ein Vcrmächtuiß
dîkutrer Normann gab ihr (1857) die Mittel, die Zahl der
Zöglinge thuls bedeutend zu vermehren, theils, gleich der Groß-Logc
zu den drei Weltkugeln, auch Stipendien für arme Stndirende auszu-.7
KsammtMl der Zöglinge des Schnl-ÄnstitntS betrug
18j7 44; unter ihtlen 27 ^ölfne und 11 Tochter. Dieselben erhielten
nlcht nur freien Lchul-Ullterricht und die nöthigen Lehrniittel, sondern
standen auch unter der sorgsamen väterlichen Aufsicht der ihnen
aus den Mltgliedern der Kommission seitens des Vorsitzenden zugeordneten
Kuratoren. Bereits 227 Kinder hatten seit Gründung des In-