Full text : Preußisches Landbuch

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Stiftung  Schultenkamp  zu  Münster.
Si-  b-st-hl  feit  1809  und  hat  15,000  Thlr,  Kapital.  Di-  Einlüustw-rd-u
  zur  Untirstützung  arnicr  Di-nstbat-u  v-rw-nd-l.
August  Schultz  esche  Aussteuer-Stiftung  zu  Berlin,
non  bem  Antier  <5d)UÍ%e  gu  Berlin  (t  1848)  bei  bortiyn
Armen-Direktion  unter  dem  obigen  Namen  begründet.  Die  Zmfcn
(etwa  7000  Thlr.  Kapital)  sollen  jährlich  am  Todestage  des  Stifters
(19.  Septbr.)  znr  Ausstattung  männlicher  und  weiblicher  armer  funger
Leute  im  Betrage  von  je  50  Thlr.  verwendet  werden.
Joh.  Bech.  Schultze,
Rentier  zu  Berlin  (+  1859),  vermachte  dem  dortigen  Bäcker-Gewerk
18,000  Thlr.  unter  der  Bedingung,  daß  aus  den  Zmsen  würdigen
und  hülfsbedürftigeu  Gewerks-Bäckermeistern,  Gesellen  und  Wittwen
Unterstützungen  verabreicht  werden  sollten.  Die  Berwaltung  des  Legats
steht  der  Bäcker-Innung  zu.
Joh.  Gottlieb  Schultze,
Seidenwirkermeister  zu  Berlin,  schenkte  1836  dem  Friedrichs-Waisenhause
Me#  ein  Rapita!  bon  16,580  3#.,  be#  Binsen  beftmnnt  (Inb  an
Waisenkinder  beiderlei  Geschlechts,  die  mindestens  un  Walsenhanse  selbst
3  Jahre  gewesen  sind,  bei  ihrem  Eintritt  ins  bürgerliche  Ve  ben  Unterstützungen ­
  à  50  Thlr.  zn  gewähren.
Schulz  esche  Stiftung  zu  Schlawe  (Pommern).
1550  von  Jürgens  Schulze  mit  1000  Gulden  für  studirende  Jünglinae
  bedürftige  Jungfrauen  und  Hans-Arme,  zunächst  ans  der  Famtlre
be«  Stifter«  btgvänbet.  Im  Sah«  1813  war  brr  uut-r  d-r  B-rwaltnnq
  des  Magistrats  stehende  Stiftungs-Fonds  auf  3001  Thlr.
und  eine  jährlich-  Einuahm-  °°u  130  Thlr.  Vau  °-rpĢ'-n  G-und-L
  »  LL
filr  arm-  Sludir-ud-  und  -in  Ehr-ng-fch-nl  für  arm-  unb-schall-n-Jungfrauen
  bei  ihrer  Berheirathung.
Schulz  scher  Legat  zu  Gransee,
von  dem  Maurermeister  Schulz  herrührend,  welchen  950  Thlr.  und  ein
Gartengrundstück  zur  Unterstützung  verschämter  dortiger  Armen  vermachte. ­
  .  Schulz  scheö  Sch  ul«  Stipendium  zu  Salzwedel,
1751  von  einer  Wittwe  Schulz  gestiftet.  Die  Zinsen  des  Fonds
(jetzt  1600  Thlr.)  werden  an  arme  Gymnasiasten  vertheilt.  Kollator
ist  der  Magistrat.
Heinr.  Aug.  Schulz,
auf  dem  Rathhause  vertheilt  werden  sollen.
            
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