Full text : Preußisches Landbuch

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liche  Nachkommen  ehemaliger  Dragoner  vertheilt  werden  sollen  und  bei
Vertheilung  derselben  durch  die  Stadtbehörden  der  jedesmalige  Besitzer
des  Geburtshauses  mitzustimmen  habe.
Stiftung  zur  Unterstützung  hülfsbedürftiger  ev.  GlanbenSgenossen  zu  Marienburg,
von  Johanne  Marianna  Henriette  Sartorius  von  Schwanenfeld  zu
Rom  mittelst  Statuts  vonr  17.  Februar  1859  gegründet.  Der  Stiftung ­
  ist  die  landesherrliche  Genehmigung  mit  der  Maßgabe  ertheilt,
daß  etwaige  Abänderungen  des  Statuts  der  Zustimmung  der  Staats-Regierung
  bedürfen.
Stiftung  zur  Unterstützung  kath.  Gymnasiasten,
von  dem  Bischof  Dr.  Auast.  Sed  lag  1841  gestiftet.  Sie  hat  zur
Zeit  9140  Thlr.  Kapital  und  verleiht  jährlich  410  Thlr.  Unterstützungen.
(Wiese  S.  52.)
Stiftung  für  invalide  Bürger  der  Grafschaft  Ravensberg.
Im  Jahre  1859  bei  Gelegenheit  der  Feier  der  vor  250  Jahren  erfolgten ­
  Bereinigung  der  Grafschaft  Ravensberg  mit  der  Krone  Preußen,
durch  die  Stände  der  Kreise  Herford,  Bielefeld  und  Halle  (Wcstp  Halen) ­
  mit  6000  Thlr.  begründet.  Das  Kapital  loll  bis  auf  20,000
Thlr.  gebracht  werden;  die  Stiftung  steht  unter  dem  Protektorat  des
Königs.
Stiftung  für  arme  Kurgäste  zu  Salzbrunn.
Die  t  Kaiserin  von  Rußland,  Alexandra  Fedorowna,  geb.  Prinzessin
Charlotte  von  Preußen,  hinterließ  zum  Andenken  an  ihren  'Aufenthalt
zu  Fürstenstein  im  Jahre  1838  ein  Kapital  von  2000  Thlr.,  aus
dessen  Ziusen  5  arme  Kranke  freie  Kur,  Wohnung  und  Unterhalt  jährlich ­
  erhalten  sollen.  Der  Grundherr  von  Fürstenstein  ist  für  die  Unantastbarkeit ­
  des  Kapitals  verantwortlich.  Die  Verwaltung  der  Stiftung ­
  steht  zu  dem  jedesmaligen  Polizei-Direktor,  dem  ältesten  Brunnen-Arzte ­
  und  dem  Geistlichen  des  Orts.  Die  Stiftung  hat  unter
dem  28.  August  1838  die  landesherrliche  Genehmigung  erhalten.
i.  Stiftung  zur  Krankenpflege  fttr  Stülpe  re.  (Jüterbog).
Bon  dem  Obersten  a.  D.  und  Hofmarschall  v.  Rochow  zu  Stülpe
zur  Krankeupflegc  für  die  Ortschaften  Stülpe,  Holbcck,  Ließen,  Schmiclkcndorf
  und  Riesdorf  errichtet.
.gnns  '  Stiftung  für  arme  Bürger-Söhne  zu  Trachenberg,
für  junge  Leute  die  ein  Handwerk  erlernen  wollen  am  24.  August  1859
bei  Gelegenheit  der  50jährigen  Jubelfeier  der  Einführung  der  Städte-Ordnnng
  vom  Magistrat  (Bürgermeister  Schönaich)  begründet.  Kapital ­
  100  Thlr.
Stiftung  für  arme  Kranke  zu  Werl,
aus  einem  Vergleich  herrührend,  welcher  am  28.  Mai  1841  zwischen
den  Vertrags-Erben  des  verstorbenen  Hosgerichts-Asiesiors  Engelhard
und  der  hiesigen  Armenversorgungs-Kommission  geschlossen  worden  ist,
            
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