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nelcn-Borsteher und einem Stadtverordneten besteht. Vgl. Ev. Sä-
kular-Stipendium; Unterstützungs-Fonds und Preis-Stiftung rc.
Stipendien-Stiftung der Stadt Bonn.
1865 bei Gelegenheit der Feier des 50. Jahrestages der Vereinigung
der Rhcinprovinz mit der Krone Preußen mit 1000 Thlr. aus der
Atadtkaste für an der Universttät Bonn studirende Bonner Bürgers-
Töhne gestiftet und dotirt. Die Verleihung erfolgt jährlich am 15. Mai.
Stipendien-Stiftung der Stadt Breslau,
1861 bei Gelegenheit der 50 jährigen Jubelfeier der dortigen Univer
sität begründet. Das Kapital beträgt 2000 Thlr. und das Stipendium
^ird nach freier Wahl des akademischen Senats an einen hülfsbedürf-
îlgen und talentvollen Studirenden verliehen.
Stipendien-Stiftung zu Ditfirrth.
Bei der Pfarrkirche ist ein Stipeydium für studirende Ditfurther von
Mrlich 30 Thlr. fundirt. Dle Verleihung steht der Regierung in
Magdeburg zu (Hermes II. 246).
Stipendien-Stiftung der Stadt Elberfeld,
siu Jahre 1865 bei Gelegenheit der Feier der 5Ojährigen Vereinigung
der Rhein - Provinz mit Preußen von der Stadtverwaltung gestiftet.
Kapital 3000 Thlr.
Stipendien Stiftung der Stadt Sinzig (Ahrweiler),
J 30 « der Stadt Sinzig zu Gunsten studircnder Jünglinge des Orts
ael der Universität Bonn begründet und von dieser verwaltet. Kapital
o900 Thlr. Vgl. Rheinische Friedrich-Wilhelius-Unioersität.
Stipendium de« Klosters Beata« Mariae Magdalenae zn Magdeburg.
f* wird an Sohne dortiger Bürger und Einwohner verliehen, und
^trägi 30 Thlr. jährlich. Der Kloster-Vorstand hat das Verleihungs-,
dcr Magistrat das Bestätigungsrecht.
Stipendium für einen shtbtrehbtn othien Westphalen zu Münster.
Bon den Literaten der Provinz Westphalen bei der Feier akademischer
. ņunerungs-Feste aus den Überschüssen der aufgekommenen Beiträge
^gründet. Im Jahre 1830 waren 300 Thlr. beisammen; sobald diese
"umme sich auf 800 Thlr. vermehrt, sollte die stiftungsmäßige Ver-
eitdung des Stipendi» eintreten^ Das Provinzial - Schulkollegium
loUtc die Oberaufsicht führen.
Stipendium «ja»« »«»- üuotorum zu NeuRllPPin.
gestiftet vom Bischof Nicolaus Sch mi d t zn Havelberg nrit 300 Thlr.,
"ber später mehr als verdoppelt sind. Die Zinsen des Kapitals
^rden an studirende Söhne der Magistrats-Mitglieder zu Reu-Ruppin
v°w Magistrat vergeben.
Stipendinm der AltstLdtrr Getmuidschneider-Gilde zu Salzwedel,
50 Thlr. jährlich; 1660 für studirende Söhne der Gewandfchneider-
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