Full text : Preußisches Landbuch

691

nelcn-Borsteher  und  einem  Stadtverordneten  besteht.  Vgl.  Ev.  Säkular-Stipendium;
  Unterstützungs-Fonds  und  Preis-Stiftung  rc.
Stipendien-Stiftung  der  Stadt  Bonn.
1865  bei  Gelegenheit  der  Feier  des  50.  Jahrestages  der  Vereinigung
der  Rhcinprovinz  mit  der  Krone  Preußen  mit  1000  Thlr.  aus  der
Atadtkaste  für  an  der  Universttät  Bonn  studirende  Bonner  Bürgers-Töhne
  gestiftet  und  dotirt.  Die  Verleihung  erfolgt  jährlich  am  15.  Mai.
Stipendien-Stiftung  der  Stadt  Breslau,
1861  bei  Gelegenheit  der  50  jährigen  Jubelfeier  der  dortigen  Universität ­
  begründet.  Das  Kapital  beträgt  2000  Thlr.  und  das  Stipendium
^ird  nach  freier  Wahl  des  akademischen  Senats  an  einen  hülfsbedürfîlgen
  und  talentvollen  Studirenden  verliehen.
Stipendien-Stiftung  zu  Ditfirrth.
Bei  der  Pfarrkirche  ist  ein  Stipeydium  für  studirende  Ditfurther  von
Mrlich  30  Thlr.  fundirt.  Dle  Verleihung  steht  der  Regierung  in
Magdeburg  zu  (Hermes  II.  246).
Stipendien-Stiftung  der  Stadt  Elberfeld,
siu  Jahre  1865  bei  Gelegenheit  der  Feier  der  5Ojährigen  Vereinigung
der  Rhein  -  Provinz  mit  Preußen  von  der  Stadtverwaltung  gestiftet.
Kapital  3000  Thlr.

Stipendien  Stiftung  der  Stadt  Sinzig  (Ahrweiler),
J 30 «  der  Stadt  Sinzig  zu  Gunsten  studircnder  Jünglinge  des  Orts
ael  der  Universität  Bonn  begründet  und  von  dieser  verwaltet.  Kapital
o900  Thlr.  Vgl.  Rheinische  Friedrich-Wilhelius-Unioersität.
Stipendium  de«  Klosters  Beata«  Mariae  Magdalenae  zn  Magdeburg.
f*  wird  an  Sohne  dortiger  Bürger  und  Einwohner  verliehen,  und
^trägi  30  Thlr.  jährlich.  Der  Kloster-Vorstand  hat  das  Verleihungs-,
dcr  Magistrat  das  Bestätigungsrecht.

Stipendium  für  einen  shtbtrehbtn  othien  Westphalen  zu  Münster.
Bon  den  Literaten  der  Provinz  Westphalen  bei  der  Feier  akademischer
.  ņunerungs-Feste  aus  den  Überschüssen  der  aufgekommenen  Beiträge
^gründet.  Im  Jahre  1830  waren  300  Thlr.  beisammen;  sobald  diese
"umme  sich  auf  800  Thlr.  vermehrt,  sollte  die  stiftungsmäßige  Vereitdung
  des  Stipendi»  eintreten^  Das  Provinzial  -  Schulkollegium
loUtc  die  Oberaufsicht  führen.

Stipendium  «ja»«  »«»-  üuotorum  zu  NeuRllPPin.
gestiftet  vom  Bischof  Nicolaus  Sch  mi  d  t  zn  Havelberg  nrit  300  Thlr.,
"ber  später  mehr  als  verdoppelt  sind.  Die  Zinsen  des  Kapitals
^rden  an  studirende  Söhne  der  Magistrats-Mitglieder  zu  Reu-Ruppin
v°w  Magistrat  vergeben.
Stipendinm  der  AltstLdtrr  Getmuidschneider-Gilde  zu  Salzwedel,
50  Thlr.  jährlich;  1660  für  studirende  Söhne  der  Gewandfchneider-44*


            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.