Full text: Preußisches Landbuch

100 Thlr. unbemittelten, fleißigen, würdigen, früheren Zöglingen dieses 
Instituts und zwar Offizier-Söhnen, welche aus dem Kadettenhause zu 
Berlin in die Armee treten, als Unterstützungen Behufs der Equipi- 
rung als Offizier verabreicht werden sollen. (Lisco S. 255.) 
Snchaneck sches Bermiichtniß zn Grvttkan, 
von der Kaufmanns-Wittwe Such ane cf geb. Wenzki (+ 1834) her 
rührend. Sie vermachte der Stadt 500 Thlr. zu einem Krankenhause. 
Das Kapital sollte sicher ausgeliehen, mit den Zinsen vermehrt, nach 
Herstellung des Krankenhauses aber zur Verpflegung armer Kranken, 
die der Pfarrer und Kreis-Physikus zu bezeichnen haben, verwendet wer 
den. Dem kath. Kirchcn-Kollegium steht die Verwaltung des Kapitals 
zu. — Dieselbe Wittwe lcgirte 30 Thlr., deren Zinsen alljährlich an 
arme Schulkinder vertheilt werden sollten. 
Suev esches Stipendium. 
Eine alte Stiftung bei der Universität Halle-Wittenberg. Profefior 
Dr. Sn eve (Schwabe), legixte 1000 Thlr. zu einem Stipendium für 
zwei Studiosos jur. seines Namens, und aus seiner Familie, event, 
für zwei Iura studirende Jünglinge aus Wittenberg, oder den 1715 
zu Kur-Sachsen überhaupt gehörigen Ländern. Das Kottationsrecht 
üben die Professoren der Wittenberger Stiftung, und das Einkommen 
betrug im Jahre 1838 70 Thlr. (Koch 1. 445). 
SuppemAnstalt zn Königsberg. 
Ein durch freiwillige milde Beiträge unterhaltenes Institut, welches im 
Winter an Stadt-Arme Suppen vertheilt. Sie hatte Ende 1861 einen 
Baarbestand von 1000 Thlr. 
Suppen-Verein zn Minden. 
Er verabreicht täglich etwa 20 Portionen gute Snppe an kranke 
Arme und arme Wöchnerinnen unentgeltlich. 
v. SwieeickascheS Legat. 
Kapital 220 Thlr. Die Zinsen sind zur Unterstützung armer und er 
werbsunfähiger Personen der Gemeinden Kokorzyn und Godziszrwo im 
Kreise Buk bestimmt. 
Christian Alexander v. Syborg, 
Advokat zu Magdeburg, sehte 1709 für arme Bürger und Bürger- 
Wittwen 1000 Thlr. aus. Das Kapital war bis 1861 auf 1480 
Thlr. angewachsen; die Zinsen werden am 25. November in Portionen 
von 2 Thlr. vertheilt. Die Verwaltung der Stiftung steht der Armen- 
Deputation zu, die Vertheiluug der Spenden geschieht in der St. 
Katharinen-Kirche mit Zuziehung des Geistlichen. 
Synknechtsche« Stipendium. 
Gestiftet von der Wittwe des Löbenichtschen GerichtSvrrwandten Svn- 
knecht zu Königsberg für bedürftige Löbenichtsche Prediger-Wittwen 
und in deren Ermangelung für studirende Löbenichtsche Bürgerkinder. 
Die Verwaltung steht dem Magistrat zu.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.