Full text: Preußisches Landbuch

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Einnahme jährlich 2400 Thlr. beträgt und zwei Mädchen-Schulen 
welche auf Kosten der Stadt, die das Schulgeld bezieht, unterhalten 
werden. Die Kongregation hat einen Haushalt von etwa 50 Personen 
mehrere Grundstücke und ein Kapital-Vermögen von 12,000 Thlr. Die 
Kirche hat ein besonderes Vermögen von 5500 Thlr. ' Die Konareaa- 
f ton verwendet noch jährlich 2—300 Thlr. zu wohlthätigen Zwecken 
Ursulinerinnen-Kloster zu Geilenkirchen. 
Es besteht seit 1856 und zählt 21 geistliche Schwestern, darunter 11 
Ehor-Schwestern mit 5 Novizen und 2 Laien-Schwestern mit 3 No 
vell. Die Schwestern ertheilen Unterricht in einer höheren Töchter 
schule (Pensionat) mit 35 Zöglingen. Verbunden damit ist seit 1861 
nn Waisenhaus, in welchem Kinder beiderlei Geschlechts gegen eine 
Vergütung von 4 Sgr. für Beköstigung, Kleidung, Wartung und Pflege 
pro Kopf und Tag Aufnahme finden. Die Leitung der Anstalt ist den 
geistlichen Schwestern anvertraut. 
Ursulinerinnen-Kloster zu Hersel (Bonn). 
Eine Privat-Erziehungs-Anstalt mit etwa 17 Schwestern; die Gemeinde 
Zahlt jährlich 260 Thlr. für Ertheilung des Unterrichts an der Mäd 
chen-Schule. 
Ursulinerinnen-Kloster Kalvarienberg (Ahrweiler), 
"ne seit 1838 bestehende Genoffcnschaft für weibliche Erziehung. Das 
Vans enthält 23 Nonnen, 15 Novizen; der Unterricht erstreckt sich, 
außer auf die allgemeinen wissenschaftlichen und technischen weiblichen 
pachcr auch auf frauzösische Sprache und Literatur, englische und 
"alienische Sprache, Anleitung zur Buchführung, zum Klcidermachen, 
Kunstwaschcn, Kochen re. Jährliche Pension 180 Thlr. — Weibliche 
«rmen-Freischule, von 50—60 Mädchen besucht. Die Anstalt hat 
Filiale zu Aachen, Montjoie, Trier. 
Ursulinerinnen-Kloster zu Köln, 
vugeblich das älteste in Deutschland, 3. Nov. 1639 von Nonnen aus 
^üttich gestiftet. 
Ursulinerinnen-Kloster zu Liebenthal, 
l^21 durch Jutta oder Judith v. Liebenthal auf Geppersdors er* 
<°"t und später zum fürstlichen Stift erhoben. Die Vorsteherin führte 
rn Titel regierende fürstliche Abbatissin und konnte den Rath der 
^îadt ein- und absetzen. — Gegenwärtig enthält daS Kloster 20 
Schwestern und ein Pensionat, in welchem 60 Mädchen sich befinden, 
^gl. Waisen-Anstalt zu Liebenthal. 
Ursulinerinnen-Kloster zu Posen. 
Das Institut ist im Jahre 1857 mit 30 Pensionairinnen und einer 
^lttelschule für Töchter eröffnet. 
Ursulinerinnen-Kloster zu Schweidnitz, 
îw Jahre 1700 von fünf Nonnen begründet, welche aus BreSlau 
plerher übersiedelten, und, unterstützt durch die Familien v. Garnier,
	        
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