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v. Wallwitzscher Fonds.
Eine alte Stiftung bei der jetzigen Universität Halle-Wittenberg. Sebastian
v. Wallwitz auf Döbern widmete 400 Mfl. (350 Thlr.),
deren Zinsen wechselsweise vier Jahre hindurch ein unbemittelter studirender
Sohn eines Wittenberger Professors, und sodann drei Jahre
eine hülfsbedürftige Wittwe eines Wittenberger Profeffors zu genießen
hat. Die Kollatnr wird von den Professoren der Wittenberger Stiftung
geübt. (Koch 1. 444.)
Walther,
Kupferschmied zu Tennstädt, vermachte (1864) km dortigen Magistrat
zur Errichtung und Erhaltung einer Sonntags-Schule event, zu andern
Schulzwecken 7500 Thlr.
Walther-Kühnsche Süftung« Schule zu Berlin.
1776 von dem Hofrathe Walther begründet (Neue Friedrichsstraßc
Nr. 22. 23.); die Aufsicht führt der Propst zu St. Nikolai, auch besteht
ein Schul-Borstand.
Joh. Wampach,
Kaplan zu Rees, stiftete bei der katholischen Pfarrkirche daselbst eine
Kaplanei und vermachte bei seinem Tode (1840) ca. 4610 Thlr. der
Kirche in der Art, daß sie davon die Hälfte an den katholischen Armen-Fonds
des Orts zu übereignen habe.
W a u b v c t),
Superintendent zu Haynau (t 1857) vermachte der dortigen evangel.
Stadtschule zur Deckung von Schulgeld für 2 arme Kinder ein Kapital
von 100 Thlr.
Wapenhans,
legirte der Heiligen Geistkirche zu Magdeburg 1000 Thlr., deren Zin
sen zur Kirchenkasse stießen.
Armeu-Stistuug .War en dors zu Münster,
mit einem Armenhausc 1607 von dem Besitzer des Gutes Nevinghof,
Baldevin Warenbörse begründet; der zeitige Besitzer des Guts ist
Patron der Stiftung; die Mitanfsicht führen der Pastor und der älteste
Provisor in Lamberti. Das Armenhaus nimmt 8 Frauen auf.
Kapital-Bermögen 0000 Thlr.
Warkenthin-Peterssche Stiftung zu Tiegeichof.
Sie hat ein Kapital von 1966)1 Thlr., von dessen Zinsen jährlich ge
zahlt werden sollen 60 Thlr. in Raten von 4 Thlr. an 15 Wittwen
des Orts, die in Dürftigkeit leben und einen unbescholtenen Wandel
führen, ohne Unterschied der Religion nach Auswahl der Armen Borsicher;
ferner 20 Thlr. noch an eine oder die audere dieser Wittwen,
oder auch an andere Personen, die der Unterstützung bedürftig sind.
Isaak Simon Warschauer,^ z
Kalligraph (t 1858 in Berlin) und seine 1859 zu Dresden t Ehe'