Full text : Preußisches Landbuch

777

ber  Kaffe  erfolgt  unter  Aufsicht  des  Oberbergamts  zu  Dortmund  durch
einen  von  der  General-Versammlung  zu  wählenden  Vorstand,  oder
durch  die  von  dem  Letzteren  angestellten  Beamten.
Wkstphälische  Provinzial-HtilfSkaffe.
Ein  provinzialständisches  Darlehns-Jnstitut,  1831  begründet  und  mit
317,475  Thlr.  dotirt;  1852  ist  das  Institut  erweitert  und  das  Kapital ­
  mit  220,000  Thlr.  verstärkt.  Die  Statuten  sind  vom  26.  Nov.
1831  und  27.  Sept.  1852  (Rauer,  Neuere  ständische  Gesetzgebung
S.  425).  Von  den  Zinsen  des  Zuschuß-Fonds  wird  ein  Theil  zur
Prämiirung  von  Sparkaffcn-Jnteressentrn,  ein  anderer  zur  Vergrößerung ­
  des  Stamm-FondS  verwendet.  Ende  1863  belief  sich  das  Kapital ­
  auf  761,886  Thlr.  tsönaoTOff
'  II.'  i  WestphalscheS  Stipendium,
gestiftet  von  Hans  Westphal  und  dessen  Ehegattin  Katharina  geb-Pohl
  für  studirende  Verwandte  oder  studirendc  Söhne  von  Mitgliedern ­
  des  Schneidergewerks  zu  Königsberg,  und  wenn  solche  nicht  vorhanden, ­
  für  arme  Meister  oder  Wittwen  des  Schneidergewerks  bestimmt.
Die  Verwaltung  hat  der  Magistrat  zu  Königsberg.
WestphalscheS  Vermächtnitz.
Die  Zinsen  von  100  Thlr.  sollen  als  Schulgeld  für  arme  Kinder  der
Stadt  Bahn  verwendet  werden.  Die  Kollņtur  steht  den  Aelteften  des
SchneidcrgcwerkS  zu.
Westpreußischer  katholischer  Haupt-Şchnl'Foud«.
Die  jährliche  Einnahme  (11,960  Thlr.)  wird  für  die  Gymnasien  und
für  andere  Unterrichtszwecke  im  Regierungsbezirk  Maricnwerder  verwendet. ­
  Die  Verwaltung  steht  der  Regierung  zu.
Westpreußischer  Säkularisation-  Fonds.
Er  steht  unter  Verwaltung  des  Provinzial-Schnlkollegii  zu  Königsberg
und  cs  werden  daraus  für  evangelisch-  und  katholisch-kirchliche  Schulzwkckc
  verwendet  im  Regierungsbezirk  Königsberg  2140,  Danzig  8697,
Marienwerder  10,615  Thlr.  Unter  der  für  Danzig  ausgeworfenen
Summe  befinden  sich  558  Thlr.  zu  Stipendien  für'katholische  Studirende. ­

mW.  WettererscheS  Bermächtniß.
Es  besteht  in  400  Thlr.  Hhpothcken-Kapital,  welche  die  zu  Bernstadt
4Kaufmanns-Wittwc  Wetterer  vermachte,  damit  die  Ortsarmcn  reichlichere ­
  Unterstützungen  erhalten  könnten.
Wettich.
Fabrikant,  (t  1784)  legirtc  1000  Thlr.,  deren  Zinsen  an  die  Parochial-Schullchrer
  der  Louisenstadt  zu  Berlin  vertheilt  werden,  um  dafür  Kindern ­
  armer  Leute  aus  der  Gemeinde  freien  Unterricht  zu  ertheilen.
Bewer  sche  Armen-Stifmiig  zu  Danzig,
von  der  im  Jahre  1847  +  Wittwe  Wewer  geb.  Bentzmann  begrün-
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.